Kreis Südliche Weinstraße Ja zu Klettergerüst, nein zu Defibrillator

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Nach der Aufstockung der Plätze von 50 auf 100 im Bornheimer Kindergarten werden nun auch die Spielmöglichkeiten im Außenbereich der Einrichtung erweitert. Dafür hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung rund 30.000 Euro genehmigt.

Ein Spielturm zum Klettern und Rutschen sowie ein Sandkasten sollen mit dem Geld angeschafft werden. Auch für das vor zwei Jahren aus Sicherheitsgründen demontierte Klettergerüst soll es einen Nachfolger geben. Der Elternbeirat des Kindergartens habe sich mit den Erziehern für die Sache eingesetzt und die verschiedenen Konzepte und Angebote den Fraktionsvorsitzenden vorgestellt, sagte Bornheims Ortsbürgermeister Karl Keilen (CDU). Das Angebot eines werbefinanzierten Defibrillators für das Storchenzentrum nahm der Rat dagegen nicht an. Am Eingang des Dorfgemeinschaftshauses befinde sich bereits ein Defibrillator, zudem seien in der Gemeinde Erste-Hilfe-Kurse angeboten worden, betonte Keilen. Knackpunkt sei ganz einfach, dass der angebotene Defibrillator nur im Innenraum der Einrichtung angebracht werden könne. Das Gerät wäre somit nutzlos, wenn das Storchenzentrum im Fall der Fälle geschlossen habe. „Sinn macht das da, wo Publikum ist und man schnell rankommt“, sagte Keilen. Der Gemeinderat werde aber die Anschaffung eines zweiten Außen-Defibrillators auf Eigenkosten prüfen. Diskussionen gab es im Rat über die mögliche Parkplatzproblematik, die sich nach dem Bau einer Wohnanlage in der Wiesenstraße ergeben könnte. Dort sollen zehn Wohneinheiten entstehen: ein zur Straße gerichtetes Zwei-Familienhaus und acht Wohnungen im hinteren Teil der Anlage. Dieser soll nach dem Abriss der Scheune entstehen und an das vordere Gebäude anschließen. Trotz ausgewiesener Stellplätze und Garagen befürchten Mitglieder im Rat, dass Autos auf der Straße stehen könnten. Eine Entscheidung blieb aus.

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