Kreis Südliche Weinstraße Friedenstaube soll auf Kreisel bleiben

Bleibt die Skulptur „Die Friedenstaube“ auf dem Kreisel Süd in Schweigen stehen oder wird sie durch eine neue Skulptur ersetzt? Darüber diskutierte der Ortsgemeinderat Schweigen-Rechtenbach am Mittwochabend. Die Entscheidung wurde vertagt.
Erster Beigeordneter Werner Jülg leitete für den erkrankten Ortsbürgermeister Dieter Geißer die Sitzung und überließ es den Vertretern der Arbeitsgemeinschaft „Kunst und Kultur – Altes Schulhaus Schweigen“, ihre Vorstellung von der Gestaltung des Verkehrkreisels Süd dem Rat vorzustellen. Die Skulptur „Die Friedenstaube“ des Künstlers Harald Reiterer (Freckenfeld) aus dem Jahr 2010, welche bisher den Kreisel zierte, sollte einer Skulptur von Karl-Heinz Zwick (Annweiler) weichen, die einen Rebstock mit einer Traube darstellt. Die Friedenstaube sollte in den Skulpturengarten versetzt werden. Doch die AG fand, dass die Friedenstaube derzeit ein wenig lieblos ihr Dasein friste und legte Bildmaterial vor, welches das Kunstwerk auf einem großen Betonsockel zeigt. Der Betonsockel könnte als Erinnerung an den Westwall oder die Maginotlinie dienen. Aus dem Kreis von Zuhörern kam der Vorschlag, den Sockel mit einem Schriftzug zur deutsch-französischen Freundschaft zu versehen. Jülg vertagte schließlich den Punkt, um dem Rat nochmals Gelegenheit zum Nachdenken zu geben. Eine Entscheidung soll in der nächsten Sitzung gefällt werden. Erhöht wurde die Grundsteuer A von 300 auf 320 Punkte, die Grundsteuer B von 365 auf 380 Punkte und die Gewerbesteuer von 378 auf 390 Punkte, was 22.000 Euro mehr in das Gemeindesäckel spült. Die Hundesteuer steigt von 35 Euro für den ersten Hund auf künftig 50 Euro (zweiter Hund von 60 Euro auf 70 und dritter Hund von 80 auf 90 Euro). Erstmals besteuert werden Kampfhunde mit 600 Euro für den ersten und 800 Euro für den zweiten Hund. Das bedeutet Mehreinnahmen von rund 1500 Euro auf dann 5550 Euro. Der Wirtschaftswegebeitrag bleibt bei 25 Euro. Geändert wurde die Friedhofsgebührensatzung. Diese Änderung war fällig, weil seit der letzten Anpassung fast 20 Jahre vergangen sind und mittlerweile auf dem Friedhof ein Jahresdefizit von rund 11.500 Euro aufläuft. Neben den Gebühren wurden auch die Liegezeiten geändert.