Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Fingerspitzengefühl ist gefragt

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Wohnungen werden in Rhodt gebraucht. Die neue Anlage darf aber keine neue Bausünde werden. Die Gemeinde muss aufpassen.

Wohnungen, vor allem altersgerechte Objekte, sind auch in Rhodt Mangelware. Es besteht Handlungsbedarf, damit der Ort sich weiterentwickeln kann. Insofern ist es ein Glücksfall für die Gemeinde, dass sie einen Investor an der Hand hat, der eine Anlage mit um die 20 Wohneinheiten am Dorfplatz plant.

Es lässt sich vieles regeln, für die Parkplätze und die Verkehrsführung wird es Lösungen geben. Die Sorgen der Bürger vor einem Bauklotz im Herzen ihres Dorfes müssen ernst genommen werden. Es gibt genügend Gebäude in der Südpfalz, die wie Fremdkörper im Bestand wirken. Am Deutschen Weintor zum Beispiel ist es nicht gelungen, die Neubauten in das historische Ensemble einzubetten.

In Rhodt müssen die Verantwortlichen Fingerspitzengefühl zeigen. Es muss ein Gebäude entstehen, das sich optisch in diese Umgebung einfügt. Ein Neubau, der in direkter Nachbarschaft zum Durlacher Hof und dem denkmalgeschützten Eichhaus entsteht, darf das historische Ambiente nicht stören – selbst wenn es am Ende einige Wohnungen weniger geben sollte. Darauf muss die Gemeinde achten, dann hat sie die Bürger auf ihrer Seite.

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