fussball RHEINPFALZ Plus Artikel TuS Schönenberg empfängt Waldmohr zum Kerwespiel

Saß zum Saisonauftakt seines Teams 70 Minuten auf der Bank: Wohl auch deshalb hat Andreas Welsch (links) keinen Treffer zum 4:1-
Saß zum Saisonauftakt seines Teams 70 Minuten auf der Bank: Wohl auch deshalb hat Andreas Welsch (links) keinen Treffer zum 4:1-Sieg des TuS Schönenberg in Nanzdietschweiler beisteuern können.

Nach einem erfolgreichen Saisonstart wartet am Samstag (16.30 Uhr) die erste große Herausforderung auf den TuS Schönenberg. Nicht nur, dass der VfB Waldmohr zum A-Klasse-Derby an der Zwerchstraße aufkreuzt. Es ist auch noch das Kerwespiel in Schönenberg.

4:1 beim SV Nanz-Dietschweiler zum Saisonauftakt. Das klingt gut, souverän. War es dann wohl auch, wenngleich Trainer Dennis Göddel rückblickend doch noch ein, zwei Härchen in der Suppe findet: „Wir hätten höher gewinnen können. Und der Gegentreffer am Ende war ärgerlich und hätte nicht sein müssen.“

Dennoch war die Zufriedenheit über den Dreier zum Auftakt bei Göddel hörbar. Er ist seit wenigen Wochen bei seinem Heimatverein auf die sportliche Kommandobrücke gerückt und hat für die gerade begonnene Spielzeit einen in vielerlei Hinsicht breiter besetzten Kader zur Verfügung. „Wir haben zehn, zwölf Neuzugänge bekommen. Verstärkungen für die Zweite, Leute, die irgendwo dazwischen stehen, aber auch welche, die unsere Erste definitiv nach vorne bringen“, so Göddel. Das habe dann unter anderen auch den Vorteil, dass man auf Ausfälle besser reagieren könne.

Wie nötig das war, zeigt leider auch die Aktualität, hat das Verletzungspech beim TuS (schon wieder) zugeschlagen. „Mit Marvin Körbel, Erik Scheer, Egzon Alija und Dorent Azemi fallen vier Spieler mit Stammplatzpotenzial längerfristig aus“, seufzt Dennis Göddel und sagt fast trotzig, „dass wir das auffangen können.“ Nur sollten nach Möglichkeit jetzt auch keine weiteren Akteure vom Platz ins Lazarett wandern.

Fast nach Belieben

Die Zielsetzung des TuS, „besser als im Vorjahr“ abschneiden zu wollen, ist dann auch schwerer zu präzisieren. Im Vorjahr verpassten die Schönenberger zunächst den Einzug in die Aufstiegsrunde, ehe sie in der Abstiegsrunde dann fast nach Belieben dominierten und sehr frühzeitig den Ligaverbleib gesichert haben. „Wie spitzeln schon nach oben“, sagt Dennis Göddel, wohlwissend, dass das Wochenende vielleicht einen ersten Indikator hervorbringt, ob dem „nach oben“ vielleicht noch ein „ganz“ davor gesetzt werden kann. „Waldmohr ist für mich der Topfavorit, Spesbach eine Art Geheimfavorit, dazu sehe ich noch Kusel, GlanAlb und die „Rowos“ als Mannschaften an, die eine gute Rolle spielen können“, befindet Göddel.

„Da sehen wir dann, wie gut wir sind“, waren die ersten Worte von Dennis Göddel in Bezug auf das Spiel gegen den VfB Waldmohr am Samstag. Er ist davon überzeugt, „dass wir stark genug sind, um zu gewinnen“, dass er die nötigen Spieler habe, die ein Spiel entscheiden könnten, und verweist dabei unter anderem auf seinen Vorgänger auf dem Trainerposten, auf Alexander Becker und den Offensiv-Wirbelwind Joshua Arnold. „Waldmohr ist eine abgezockte Truppe, die spielen relativ hart. Da müssen wir dagegenhalten“, fordert der Trainer und hofft, dass das Kerwespiel auch eine Art Zusatzmotivation bringt, um, so dessen Tipp, „mit einem 2:0-Erfolg“ im Rücken hinterher auch ordentlich feiern zu können.

Spiele im Überblick

A-Klasse KUS-KL

SG Theisbergstegen-Etschberg – SG Bechhofen/Lambsborn (Sa, 16), TuS Schönenberg – VfB Waldmohr (Sa, 16.30), VfB Reichenbach II – SG GlanAlb (Sa, 17), SV Steinwenden II – FV Bruchmühlbach (So, 13), SG Breitenbach/Dunzweiler – SV Kottweiler-Schwanden, SV Rodenbach II – SV Spesbach, FV Kusel – TSG Wolfstein-Roßbach, FV Kindsbach – SV Nanz-Dietschweiler II (alle So, 15).

A-Klasse Bad Kreuznach

SG Hüffelsheim II – SG Veldenzland (Fr, 18.45), SG Veldenzland – TSV Hargesheim (Mi, 19,30).

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