Fußball RHEINPFALZ Plus Artikel Schönenberg will diesmal gegen Waldfischbach-Burgalben punkten

Im zweiten Ligaspiel soll es für sein Team mit dem ersten Sieg klappen: Nils Eckfelder vom TuS Schönenberg (im weißen Trikot).
Im zweiten Ligaspiel soll es für sein Team mit dem ersten Sieg klappen: Nils Eckfelder vom TuS Schönenberg (im weißen Trikot).

Sowohl für den TuS Schönenberg als auch für den TuS Bedesbach-Patersbach verlief der Saisoneinstieg in der Bezirksliga nicht optimal. Die „Bepas“ unterlagen gegen Aufsteiger Katzweiler mit 2:3. Und Schönenberg kassierte in der letzten Spielminute noch den Ausgleichstreffer.

TuS Schönenberg: Ein 1:1 ist definitiv kein schlechter Saisonstart, doch wenn man den Zeitpunkt des Gegentores bedenkt, dann ist es doch etwas unglücklich. Am Sonntag (15 Uhr) steht das erste Heimspiel an. Gegen Waldfischbach-Burgalben gilt es, vor heimischem Haus eine gute Figur zu machen.

In der letzten Saison war es noch das Kellerspiel schlechthin. Fehrbach und Schönenberg jagten sich praktisch die gesamte zweite Saisonhälfte kurz vor der gedachten Linie des rettenden Ufers. Letztlich gelang beiden Mannschaften der Nichtabstieg und damit der Verbleib in der Bezirksliga Westpfalz.

Und im ersten Spiel der neuen Saison trafen beide Mannschaften direkt aufeinander. Lange Zeit fiel kein Tor. Maurice Geimer hielt Mitte der zweiten Hälfte überragend einen Freistoß. Und darauf folgte ein schön herausgespieltes Tor. Mit Benedikt Jakobi als Vorlagengeber war direkt einer von den Neuen beteiligt. Seine Flanke fand mit Nils Eckfelder seinen Abnehmer, der das Leder eiskalt versenkte. Im Anschluss quittierten die Fehrbacher eine Rote Karte. Und vier Minuten darauf auch der TuS. In einer turbulenten Schlussphase netzte Kevin Leiner in der letzten Spielminute zum 1:1 ein und sorgte für die Punkteteilung. „Es liegt natürlich immer noch etwas schwer“, erklärt Spielleiter Timmy Weis. Die Gesichter waren entsprechend lang. „Die drei Punkte wären einfach Gold wert gewesen“, ergänzt Weis.

Schlechte Bilanz

Nun kommt mit Waldfischbach-Burgalben der nächste Gegner. Zweimal sah der TuS in der letzten Saison nicht wirklich gut aus. 1:3 und 0:6 lautet die Bilanz. Das gilt es gutzumachen. Gegen Kindsbach gewannen sie mit 3:1. Aber nach einem Saisonspiel lässt sich noch nicht sonderlich viel sagen. „Wir werden eine motivierte Mannschaft auf den Platz stellen und gucken, was bei uns rauskommt“, blickt Weis optimistisch nach vorne.

Der nächste schwere Brocken für die „Bepas“

TuS Bedesbach-Patersbach: Gegen Aufsteiger Katzweiler erwischte die Mannschaft von Debüttrainer David Becker nicht gerade den besten Tag. Vor allem im ersten Abschnitt zeigten die „Bepas“ einfach zu wenig. Dafür hatte es unter der Woche einen Pokalerfolg gegeben. Am Samstag (17 Uhr) trifft man auswärts auf den nächsten harten Brocken: die TSG Trippstadt.

„Wir haben den Gegner in der ersten Halbzeit eingeladen, uns auszukontern“, blickt Becker auf den ersten Abschnitt der vergangenen Partie zurück. „Wir waren zu schlampig und haben drei Mal fatale Fehlpässe gespielt“, analysiert Becker weiter. Und die Katzweilerer bewiesen im selben Zuge ihre enorme Kaltschnäuzigkeit, denn sie nutzten eben diese Fehler aus. Dazu kommt, dass der TuS einen Elfmeter vergab. Und so ging es mit einem enorm bitteren Halbzeitstand von 0:3 in die Kabinen. Im zweiten Abschnitt traten die „Bepas“ aber überzeugter auf. Mit zwei Treffern wurde es nochmal eng, doch Becker gibt ehrlich zu, dass die Niederlage letztlich doch verdient war.

Pokalspiel als Generalprobe

„Wir haben das Spiel aufgearbeitet und wieder abgehakt“, blickt der neue Spielertrainer ein letztes Mal zurück. Und gegen Landesligist Rodenbach zeigten sie im Südwestdeutschen Pokal wieder ihre Stärke. Denn einen 0:1-Rückstand drehten die „Bepas“ noch auf einen 3:1-Pokalerfolg. Und das gegen einen höherklassigen Gegner. Das war die Generalprobe, die es gegen Trippstadt gebraucht hatte. „Wir erwarten einen guten Gegner mit viel Qualität vorne“, bewertet Becker die TSG Trippstadt, die im ersten Spiel gleich sechs Mal einnetzte.

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