Schellweiler RHEINPFALZ Plus Artikel Grünes Licht für Gewerbepark

Liegt gut zur Hälfte auf Schellweilerer Gemarkung: der künftige Gewerbepark der Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan.
Liegt gut zur Hälfte auf Schellweilerer Gemarkung: der künftige Gewerbepark der Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan.

Die Erweiterung des Neubaugebietes „In der Höll“ rückt näher. Zugestimmt hat der Ortsgemeinderat in seiner Sitzung auch der Aufstellung des Bebauungsplans für den Gewerbepark der Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan.

Einstimmig und ohne Aussprache gab das Gremium grünes Licht für den Bebauungsplan. Die Fläche des geplanten „Gewerbeparks Schellweiler-Ehweiler“ liegt gut zur Hälfte auf Schellweilerer Gemarkung. Die Nachbargemeinde hat dem Bebauungsplan ebenfalls zugestimmt.

Ende 2021 hatte der Verbandsgemeinderat Kusel-Altenglan mit der Änderung des Flächennutzungsplanes den Weg für das Gewerbegebiet frei gemacht. Dabei geht es um knapp 26 Hektar in den Gemarkungen von Ehweiler und Schellweiler, die bisher überwiegend landwirtschaftlich genutzt werden. Das eigentliche Gewerbegebiet umfasst 18,6 Hektar. Die übrigen sieben Hektar sind für Verkehrsflächen reserviert.

Erschließung soll halbes Jahr dauern

Zum Neubaugebiet „In der Höll“ beschloss der Rat einstimmig die Vergabe des Vorstufenausbaus für Bauabschnitt zwei an die Firma A. Schwarz, Idar-Oberstein. Der Auftrag umfasst unter anderem Kanalisation, Herstellung von Baustraßen, sowie Gas- und Stromversorgung. Die Erschließungsarbeiten beginnen laut dem Ersten Beigeordneten Steffen Kreutz im Juni oder Juli und sollen innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen sein.

Halbe Million für Vorstufenausbau

Die Gesamtkosten für den Vorstufenausbau betragen rund 494.000 Euro. Der Gemeindeanteil belaufe sich auf 192.000 Euro. Die übrigen Kosten entfielen auf die Verbandsgemeindewerke und die Stadtwerke, wie in der Sitzung informiert wurde.

Der zweite Bauabschnitt „In der Höll“ umfasst neun Grundstücke, für die bereits Anfragen aus dem Ort und der näheren Umgebung vorlägen, so Kreutz. Alle Grundstücke befinden sich in der Hand der Gemeinde.

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