Kreis Kaiserslautern Sandstein-Skulptur und gusseiserne Plastik

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Die Verkehrskreisel am Eingang zum Gewerbepark Sembach sollen verschönert werden. Das beschloss der Gemeinderat in seiner Sitzung am Donnerstagabend. Künstler Werner Kafitz stellte seine Ideen vor, eine Entscheidung darüber fällt jedoch erst in einer der nächsten Sitzungen.

Vor allem der Kreisel am Eingang zum Gewerbepark West befindet sich nach Auffassung des Gremiums im Augenblick in einem wenig einladenden Zustand. Daher gibt es schon seit längerer Zeit die Absicht, Abhilfe zu schaffen. Die Neugestaltung soll spätestens im nächsten Jahr umgesetzt werden. Werner Kafitz, Kunstschaffender aus Schönenberg-Kübelberg und gebürtiger Sembacher, hat dem Rat angeboten, seiner Heimatgemeinde bei der Neugestaltung behilflich zu sein. In der Sitzung stellte er sein Konzept vor: Die Erdaufschüttung der Kreisel sollte abgetragen werden. In der Anlage am Eingang Gewerbepark Mitte regte Kafitz an, eine gusseiserne Plastik aufzustellen. Damit solle eine Verbindung zu den metallverarbeitenden Betrieben im Gewerbegebiet hergestellt werden. Für den Kreisel im Westen schlägt der Künstler die Errichtung einer Sandstein-Skulptur vor. Manfred Kafitz: „Die Verkehrskreisel sind die Visitenkarte der Gemeinde und sollten stets einen gepflegten Eindruck vermitteln.“ Bevor konkrete Planungen auf den Weg gebracht werden, will sich der Rat mit den im Gewerbepark ansässigen Firmen in Verbindung setzen, um auch deren Vorstellungen zu berücksichtigen. Die FWG in Sembach hat von einem privaten Spender Spielgeräte für die Errichtung eines Kinderspielplatzes erhalten. Mitglieder der FWG haben sich bereiterklärt, die Geräte in Eigenleistung aufzubauen und die Gemeinde gebeten, ihnen dafür einen geeigneten Platz zuzuweisen. Ortsbürgermeister Fritz Hack (SPD) schlug vor, die Spielgeräte auf dem Spielplatz in der Johannisstraße aufzustellen. Der Platz solle als Spielplatz ohnehin saniert und aufgewertet werden. Dafür habe der Rat bereits 10.000 Euro im Haushaltsplan eingestellt. Wenn alle Geräte an einer Stelle stünden, sei es für die Gemeinde leichter, ihrer Pflicht zur Überwachung der Verkehrssicherheit und der Pflege einer solchen Anlage nachzukommen. Obwohl die FWG ursprünglich einen anderen Ortsteil vorgezogen hätte, einigte sich der Rat einstimmig auf den von Hack vorgeschlagenen Platz. Wegen eines Formfehlers musste das Gremium erneut die Jahresrechnung für das Jahr 2008 feststellen und dem Bürgermeister der VG, dem Ortsbürgermeister und den Beigeordneten Entlastung erteilen. Bei der ursprünglichen Beschlussfassung im Oktober 2013 war übersehen worden, dass über die Feststellung und die Entlastung in zwei getrennten Abstimmungen zu entscheiden ist. Die Kommunalaufsicht hatte zur Wiederholung der Abstimmung geraten, um Rechtssicherheit zu erhalten. Gegen eine im Verbandsgemeinderat beschlossene Paralleländerung im Flächennutzungsplan hat der Rat in Sembach keine Einwendungen. Die Ortsgemeinde Enkenbach-Alsenborn will in ihrem Bebauungsplan „Hinterbusch“ den Bau einer Maschinenhalle und eines Bürogebäudes ermöglichen. Den dazu erforderlichen Änderungen im Flächennutzungsplan müssen alle Gemeinden der VG zustimmen, da Grundzüge der Gesamtplanung betroffen sind. (ott)

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