Kreis Germersheim Mehr Angebot auf Schiene wegen Sperrung der Brücke

Während der Sperrung der Rheinbrücke dieses Wochenende wird der Takt für den Bahnverkehr tagsüber erhöht.
Während der Sperrung der Rheinbrücke dieses Wochenende wird der Takt für den Bahnverkehr tagsüber erhöht.

Während der Sperrung der Straßen-Rheinbrücke an den Wochenenden 13./14. April und 20./21. April wird der Bahnverkehr verstärkt: Zwischen Germersheim, Wörth und Karlsruhe Hauptbahnhof wird der Verkehr tagsüber auf einen ungefähren Halbstundentakt verdichtet, Zusatzzüge fahren auch zwischen Neustadt und Karlsruhe über Wörth. Im Frühverkehr fahren einzelne zusätzliche Stadtbahnen.

In Karlsruhe starten Zusatzzüge nach Germersheim zwischen 8 und 20 Uhr zur Minute 45 und erreichen Germersheim zur Minute 28. In Germersheim fahren sie samstags von 7 bis 19 Uhr, sonntags von 8 bis 19 Uhr zur Minute 35 ab und kommen in Karlsruhe Hbf. zur Minute 13 an (Ausnahme: 8.16 und 9.16 Uhr). Sie halten unterwegs an den Bahnhöfen Sondernheim, Bellheim, Rülzheim, Rheinzabern, Jockgrim und Wörth. Wie der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZSPNV) weiter mitteilte, werden an den beiden Wochenenden nahezu alle Züge zwischen Neustadt und Karlsruhe um zusätzliche Triebwagen verstärkt und damit mehr Sitzplätze angeboten. Außerdem fahren fünf Ergänzungszüge zwischen Neustadt und Karlsruhe mit Halt in Landau, Winden, Kandel und Wörth: Nach Karlsruhe fahren diese um 8.30 Uhr und 10.30 Uhr in Wörth ab, Richtung Neustadt ist Abfahrt in Karlsruhe um 9.16 Uhr, 11.16 Uhr und 17.16 Uhr. Zusätzliche Stadtbahnfahrten im Frühverkehr Samstags und sonntags fährt um 4.42 Uhr eine Stadtbahn vom Bahnhof Wörth in die Karlsruher Innenstadt und verkürzt damit den Abstand zwischen der letzten und der ersten Fahrt am Wochenende (3.13 und 5.13 Uhr ab Bahnhof Wörth) sowie eine Stadtbahn von Germersheim (Abfahrt 4.37 Uhr) nach Wörth (Ankunft 5.09 Uhr). Nur sonntags führt eine Zusatz-Stadtbahn zurück nach Germersheim (Abfahrt 6.09 Uhr, Ankunft 6.41 Uhr). In Wörth seien jeweils direkte Anschlüssen von und nach Karlsruhe vorgesehen, teilte die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft mit. Insgesamt tagsüber mindestens sechs Züge pro Stunde Insgesamt fahren damit tagsüber mindestens sechs Züge pro Stunde über den Rhein: jeweils stündlich der Regionalexpress und die Regionalbahn Neustadt – Karlsruhe Hbf., die zusätzlichen Züge Germersheim – Wörth – Karlsruhe Hbf. stündlich von 8 bis 20 Uhr und alle 20 Minuten die Stadtbahn zwischen Wörth und der Karlsruher Innenstadt. Dieser 20-Minuten-Takt der Stadtbahn ab/bis Bahnhof Wörth in die Karlsruher Innenstadt ergibt sich aus den Fahrten der Linie S 5, die am Wochenende alle 20/40 Minuten zwischen Karlsruhe und Wörth Badepark verkehrt, sowie der S 52 (Germersheim – Wörth Bahnhof – Karlsruhe Innenstadt) im Stundentakt am Wochenende. Die S 5/S 52 wechselt bei Karlsruhe-Knielingen ins Straßenbahnnetz und fährt über die Rheinbrückenstraße und Kaiserallee ins Karlsruher Zentrum. Die DB-Züge fahren von und zum Karlsruher Hauptbahnhof, unterwegs hält allerdings nur die stündliche Regionalbahn in Maximiliansau West, Knielingen, Mühlburg und Karlsruhe West. Landrat Brechtel: Zusatzangebot kostet 100.000 Euro Laut dem Germersheimer Landrat Fritz Brechtel (CDU) als Verbandsvorsteher des ZSPNV werden 52 zusätzliche Züge pro Wochenende eingesetzt. Man habe bei DB Regio alle verfügbaren Fahrzeug- und Personalressourcen aktiviert. Der ZSPNV und das Land Baden-Württemberg finanzierten diese Zusatzangebote mit mehr als 100.000 Euro. Die Mobilität solle so nicht nur für Berufstätige sichergestellt werden, sondern auch für Einkaufs- und Ausflugsfahrten – „gerade am Osterwochenende“, teilte Brechtel mit. FAHRPLAN-INFO Fahrplanauskünfte gibt es im Internet beim Karlsruher Verkehrsverbund unter www.kvv.de, der Fahrplanauskunft der Deutschen Bahn unter www.bahn.de

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