Kreis Germersheim RHEINPFALZ Plus Artikel Freckenfelder Kerwe in den Juni verlegt

Mit einer Kerwe im Frühsommer will Freckenfeld Schausteller anlocken.
Mit einer Kerwe im Frühsommer will Freckenfeld Schausteller anlocken. ArchivFoto: KUNZ

Lange wurde darüber schon diskutiert. Jetzt hat der Ortsgemeinderat Freckenfeld mit großer Mehrheit eine Entscheidung getroffen, die den Jahresablauf der Bürger und den Terminkalender der Vereine doch massiv beeinflussen wird. Die Kerwe findet schon ab dem nächsten Jahr nicht mehr am zweiten Wochenende im Oktober statt, sondern wird auf das erste Juni-Wochenende vorgezogen.

Sollte das Pfingstfest auf dieses Wochenende fallen, dann findet die Freckenfelder Kerwe nochmals eine Woche früher statt. Gründe hierfür werden viele genannt. Zum einen ist das Wetter im Oktober doch schon recht frisch und Veranstaltungen im Freien leiden darunter, vor allem wenn man ein Zelt aufbaut und abends noch feiern will. Zum anderen ist davon auszugehen, zukünftig wieder attraktive Fahrgeschäfte, etwa einen Autoscooter, anbieten zu können.

Schausteller macht Angebot bei Verlegung

In Freckenfeld ansässig ist der Schausteller Bernhard Hertel, der dieses Angebot der Gemeinde unterbreitet hat. Auch wurde, so zweiter Beigeordneter Helmut Thürwächter (CDU), im zuständigen Ausschuss der Ortsgemeinde zusammen mit den Vereinen die Verlegung beraten. Dort habe man, trotz Bedenken einzelner, die Empfehlung an den Rat beschlossen.

Jetzt gelte es, so Ortsbürgermeister Martin Thürwächter (CDU) und mehrere Ratsmitglieder aller Parteien, die Vereine für ein Programm zu gewinnen. Dies könne durchaus für den Anfang im „kleinen Rahmen“ stattfinden.

Bürokratie für Biotop noch nicht erledigt

Erneut im Rat diskutiert werden soll die Anlage eines Biotopes in der Landauer Hohl. Hier fehlten den Ratsmitgliedern schlicht die Vertragstexte. Im Prinzip begrüßte der Rat die Anlage von Biotopen, wie sie auch vom Ortsbeigeordneten Martin Oswald von der Freien Wählergruppe erläutert worden war. Sprecher aller Fraktionen wie auch Bürgermeister Volker Poß (SPD) von der Verbandsgemeinde Kandel rieten zur Vertagung bei gleichzeitiger Interessensbekundung der Ortsgemeinde.

Zuschuss für Bienenlehrpfad möglich

Einstimmig angenommen wurde das von Tanja Werling für die SPD-Fraktion beantragte Leasing eines Defibrillators. Hier will man Angebote einholen und Fragen zum zentralen Standort abklären. Breite Zustimmung stellte Ortsbürgermeister Martin Thürwächter auch bei der Diskussion um die Anlage eines Bienenlehrpfades und eines Blühstreifens entlang des Bachweges fest. Details müssen noch geklärt werden.

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