Vor der Wahl Drei Bewerber für einen Posten
Von Janina Croissant
BÜCHELBERG. „Neue innovative Impulse für Büchelberg! Mehr miteinander und gemeinsames Handeln“, so lautet das Motto von Dris Gogel (SPD), der seit 2017 im Ort lebt. Seine Sportleidenschaft hat ihn zunächst zum Fußballverein SV 1950 Büchelberg geführt, wo er sich als Jugendabteilungsleiter engagiert. Der 44-Jährige möchte das Gemeindeleben stärken. Als Ziele nennt er die Verbesserung der Verkehrssituation, der Bau eines Senioren-Wohnprojekts, die Stärkung der Vereine sowie die Erweiterung der Betreuungszeiten für Kinder und die Stärkung des Grundschulstandorts. „Man muss immer einen Gesprächsfaden mit der Verwaltung aufrechterhalten – auch wenn man mal anderer Ansicht ist“, so Gogel, der sich mit einer Interessengemeinschaft für den Erhalt der Holzlagerplätze aktiv einsetzt.
Büchelberg soll sich positiv weiterentwickeln und dabei seinen Charme und seine Traditionen behalten, sagt Stefanie Gerstner (CDU), die seit fünf Jahren stellvertretende Ortsvorsteherin ist. Besonders wichtig sind der 55-Jährigen die Realisierung des Baugebiets Wiesengrund, die Umsetzung des Dorferneuerungsprogramms und Verbesserungen bei der Kinder-Betreuung. Auch die Verwirklichung des Multifunktionsgebäudes und seniorengerechter Wohnformen im Pfarrgarten sind ihr wichtige Anliegen. „Als kleinster Ortsbezirk der Stadt Wörth ist es nicht immer einfach, Beschlüsse umzusetzen“, so Gerstner, die sich seit 20 Jahren im Stadt- und Ortsbeirat engagiert. Viel Beharrlichkeit sei da ab und an notwendig. Als gelungene Projekte nennt die Kandidatin den bevorstehenden Bau des neuen Kunstrasenplatzes, das Verkehrskonzept und die laufende Dorfmoderation.
Seit sechs Jahren wohnt Udo Müller (FWG) im Ort und tritt unter dem Motto „Für den Bürger“ als Kandidat für das Amts des Ortsvorstehers an. Müller hat mit Gleichgesinnten im vergangenen Jahr die Freien Wähler in Büchelberg gegründet. Ein wichtiges Thema ist für die Gruppe die Schaffung eines Radwegs nach Wörth sowie eine friedliche Einigung in Sachen Holzlager und illegale Bauten. Auch der Erhalt der Grundschule und die Schaffung von Wohnraum für junge Familien sind Müller, der mit Martin Fürstaller den Dorfladen betreibt, wichtig. Im Pfarrgarten wolle er in Eigenregie und „nicht auf Kosten der Steuerzahler“ ein altes Nebengebäude herrichten, mit der Option auf dem freien Gelände ein Projekt für alters- und generationsübergreifendes Wohnen entstehen zu lassen, wie er sagt. Diese Idee wolle er auch gegen Widerstände weiterverfolgen.