Kreis Bad Duerkheim Leserbrief:

Placeholder-Image

Es tut gut zu lesen, dass für die Dürkheimer und die Umlandbewohner das Reisezentrum der DB, weiter erhalten bleibt. Eine Kurstadt mit Bahnanschluss ohne Agentur-Beratung und Ticketverkauf wäre eine große Blamage. Betrieben wird die Agentur durch die Selbstständigkeit des Herrn Papistok, der ja im Umkreis große Beliebtheit erfährt. Es ist auch gut, dass diese Agentur bis zum Jahre 2038 erhalten bleibt. Es ist für den freiberuflichen Betreiber, Herrn Papistok, im Zeitalter der digitalen sowie der elektronischen Möglichkeiten, Fahrkarten zu erwerben, nicht leicht zu bestehen. Ist doch in vielen Zeitschriften und auch im Radio zu hören, dass heute schon 50 Prozent aller Bahnkunden ihre Tickets über diese kommunikativen Segmente erwerben. Wenn das neue Reisezentrum (Agentur) auch noch nicht ganz den DB-Gegebenheiten entspricht, muss doch alles Mögliche getan werden, um diese Agentur zu erhalten. Auch die Hilfe der Stadtverwaltung wird da von Nöten sein. Eine Kurstadt mit DB-Anschluss ohne Agenturberatung und Ticketverkauf wäre ein großes Manko für die vielen Touristen, auch für die Dürkheimer und die Umlandbewohner. Es soll auch noch kurz erwähnt werden, dass der damalige Verkauf des Bahngebäudes vor gut sechs Jahren ein Schildbürgerstreich seitens der DB und der Stadtverwaltung gewesen ist. Dieses Gebäude einem Investor zu verkaufen, der in Wirklichkeit keiner ist? Investoren wollen mit ihren Objekten Geld verdienen und nicht jahrelang diese Objekte ungenutzt lassen. Auch möchte ich hier die Toilettenfrage ansprechen. Für das neu eröffnete Café Ehrat’s sowie eben für das Reisezentrum ist diese Frage, kurz gesagt, eine Katastrophe. In der dunkelsten Ecke im Keller des alten Bahnhofsgebäudes ist sie installiert. Für die Kunden ein „Gruselkabinett“. Es fehlt nur noch das nötige Hinweisschild, das zum Reisezentrum sichtbar hinführt. Die Räumlichkeiten liegen eben etwas versteckt in dem alten Bahngebäude. Ich selbst würde mich gerne dafür opfern, ein solches Schild in Auftrag zu geben, sollte es für die Stadtkasse zu kostenintensiv sein. Damit die Kunden ihren Zug nicht verpassen, wäre es von Vorteil, im neu eröffneten Café eine Bahnhofsuhr zu installieren.

x