Kaiserslautern Zur Sache: Straftaten in der Stadt Kaiserslautern

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In der Stadt Kaiserslautern wurden im abgelaufenen Jahr 12.041 Straftaten von den Polizeibeamten registriert, 816 Fälle weniger als im Jahr davor.

„Richtig hoch“ bewertet Wolfgang Schäfer, der Leiter der Polizeidirektion Kaiserslautern, die Aufklärungsquote für Straftaten im Stadtgebiet. Die liegt bei 65,4 Prozent. Wenig Veränderung erfahre in den vergangenen Jahren die Anzahl der Rohheitsdelikte, wozu beispielsweise auch Körperverletzungen gerechnet werden. Dort, wo die Polizei auftauche, werde streng kontrolliert, Stichwort Altstadtstreife, berichtete Schäfer. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Polizei 2201 Fälle, im Jahr zuvor waren es zwei Fälle mehr. Sowohl die beiden Polizeiinspektionen als auch die Autobahnpolizei würden regelmäßig Kapazitäten für Kontrollen freischaufeln. Auch bei der Drogenkriminalität brechen die Fallzahlen nicht ein. Werden in diesem Bereich wenig Fälle verzeichnet, heiße das nicht zwangsläufig, dass die Rauschgiftkriminalität zurück gehe. „Wenig Fälle bedeutet in diesem Falle wenig Kontrollen“, verdeutlichte Schäfer. „Das ist halt die Krux bei Statistiken.“ In Sachen Wohnungseinbrüche appellierte Schäfer an die Bevölkerung, der Polizei Hinweise zu geben. „Die Leute sollen uns gleich informieren und nicht zögern“, sagte Schäfer. Es nutze nichts, wenn jemand lange hinter der Gardine stehe und warte, bis Verdächtige davon gefahren sind. Im vergangenen Jahr wurden der Polizei aus dem Stadtgebiet 194 Fälle von Wohnungseinbrüchen gemeldet, genauso viele wie im Jahr zuvor. Stark gesunken sind in der Stadt die Fälle von einfachen Diebstählen. Für 2016 listet die Statistik 2576 Fälle, im Jahr zuvor waren es noch rund 350 Fälle mehr gewesen. Ebenfalls zurück gegangen sind im Stadtgebiet die Fälle von Vermögens- und Fälschungsdelikten, grob gesagt alles, was mit Betrug zusammen hängt: 2016 registrierte die Polizei 1862 Fälle, 2015 waren es 2183 Fälle. |bld

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