Fußball
SV Morlautern peilt sechsten Sieg in Folge an
Da die Vorrundenbegegnung der beiden Mannschaften mehrfach verschoben werden musste, empfingen die Morlauterer den Aufsteiger erst nach der Winterpause. Eine Partie von großer Bedeutung. War es doch das erste Ligaspiel im neuen Jahr, in dem es noch dazu um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenverbleib ging. Die holten sich die Morlauterer. „Das war für uns ein guter Start“, sagt Daniel Graf und erinnert an das „Supertor von Schehli“. Als Joker hatte David Schehl damals in der Nachspielzeit mit einem herrlichen Schuss das 2:1 erzielt und damit den Kampf entschieden.
Keine Geschenke
Einen ähnlich engen Verlauf erwartet der Morlauterer Coach auch im zweiten Aufeinandertreffen. Und das, obwohl seine Mannschaft diesmal auf einen Gegner trifft, der als Tabellen-17. kaum noch Chancen hat, aus der Abstiegszone herauszukommen. „In der Oberliga bekommt man nichts geschenkt“, begründet Graf seine Einschätzung und verweist auf den letzten Auftritt des VfR gegen den Tabellenzweiten Gonsenheim. Da kassierte der Liganeuling zwar die 18. Niederlage in dieser Runde. Doch er ließ sich nicht hängen und machte den Gästen das Siegen schwer. Im Heimspiel davor hatte sich Baumholder im Aufsteigerduell mit dem FC Bitburg mit 3:1 durchgesetzt.
Verständlich also, dass Graf sein erfolgsgewohntes Team zur Vorsicht mahnt. Dieses hat zwar als Tabellenachter satte 50 Punkte auf dem Konto, habe aber, so der Coach, „die Ziellinie noch nicht überquert“. Bei möglicherweise sieben Absteigern wäre der sechste Sieg in Folge also nicht nur eine schöne Sache für die Statistik, sondern auch noch in puncto Ligaverbleib von Bedeutung.
Dombaxi darf wieder mitspielen
Das Wort Abstiegskampf möchte man im Zusammenhang mit dem SV Morlautern gar nicht mehr in den Mund nehmen. Die Mannschaft surft auf einer Erfolgswelle und ist voller Selbstvertrauen. Zuletzt bei ihrem 3:0-Sieg über die TSG Pfeddersheim demonstrierte sie nicht nur ihre Offensivstärke, sondern überzeugte auch in der Defensive.
Gegen Baumholder steht Daniel Graf wieder Christian Dombaxi zur Verfügung, der seine Rotsperre abgebrummt hat.