Kaiserslautern Nachwuchs erfreut sich guter Perspektiven

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Die Mechatroniker rangieren weit vorn: An Autos, Bau- und Landmaschinen zu hantieren, die Fahrzeuge instand zu halten oder in Gang zu bringen, steht hoch im Kurs. Fürs Steinmetz-Handwerk hingegen hat sich niemand begeistern können. Quer durch die Metiers jedoch zieht sich der Lehrerfolg. Gerade haben wieder 299 junge Leute ihre Gesellenbriefe erhalten.

Bei der traditionellen Freisprechungsfeier der Junggesellinnen und -gesellen, die vor den von der Kreishandwerkerschaft Westpfalz betreuten Prüfungsausschüssen erfolgreich Farbe bekannt haben, sind am Sonntag in Kaiserslautern besagte 299 junge Männer und Frauen formell in ihren jeweiligen Berufsstand aufgenommen worden. All den Junghandwerkern stünden nun viele Wege offen, hatte Kreishandwerksmeister Gerrit Horn betont. Die Perspektiven seien bestens. „Sind sie Teil eines tradierten und überholten Systems? Im Gegenteil“. Das Handwerk sei heute ganz vorn an, bei allen Entwicklungen, sagte Horn. Und skizzierte, wie der Mensch tagtäglich, vom Aufstehen bis zur Schlafenszeit, mit Leistungen des Handwerks lebe, ohne sich dessen allzu bewusst zu sein. Handwerker hätten das Bad installiert, sorgten für warmes Wasser, produzierten Brötchen wie Wurst für den Frühstückstisch. Und dies ziehe sich weiter durch den ganzen Tag. Handwerker bräuchten sich keine Sorgen zu machen, dass es an Arbeit mangele. Und die Aufstiegschancen – Stichworte Meisterbrief und Studium, die seien höchst vielfältig. (cha)

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