Kaiserslautern Kaiserslautern: Schwerer Harley die Vorfahrt genommen

Ein Schwer- und ein Leichtverletzter: Das ist die Bilanz des Unfalls gestern auf der Auffahrt zur A6.
Ein Schwer- und ein Leichtverletzter: Das ist die Bilanz des Unfalls gestern auf der Auffahrt zur A6.

Ein Schwerverletzter, ein Leichtverletzter und zwei erheblich beschädigte Fahrzeuge sind die Folge eines Verkehrsunfalls, der sich gestern Morgen auf der A6 an der Anschlussstelle Kaiserslautern-West zugetragen hat. Ein 58-jähriger Fahrer einer Harley Davidson wollte in der Auffahrt auf die A6 in Richtung Saarbrücken fahren. Der entgegenkommende, die Ausfahrt befahrende Fahrer eines VW-Golf bog unmittelbar vor dem Motorrad verbotswidrig nach links in die Zufahrt für Einsatzfahrzeuge der Autobahnpolizei ab. Da ein Ausweichen nicht mehr möglich war, krachte das Motorrad frontal in die rechte Seite des Pkw. Die Fahrer wurden per Rettungswagen in umliegende Krankenhäuser gefahren. Der Gesamtschaden wird auf rund 20.000 Euro geschätzt. Bei der Unfallaufnahme wurden die Beamten der Autobahnpolizei Kaiserslautern von der amerikanischen Militärpolizei unterstützt. Einstimmig hat der Stadtrat gestern einen von der FWG-Fraktion eingebrachten gemeinsamen Antrag aller Fraktionen für den Ausbau von W-Lan in ganz Kaiserslautern verabschiedet. Mit dem Antrag wird die Verwaltung beauftragt, ein Konzept zur schrittweisen Einrichtung beziehungsweise Erweiterung eines kostenfreien W-Lans in Kaiserslautern zu erstellen. Der stellvertretende FWG-Fraktionsvorsitzende Franz Rheinheimer erklärte, zu einer digitalen Welt gehöre zwingend auch ein unmittelbarer, jedem zugänglicher, kostenloser und zeitlich unbegrenzter Internetzugang. Eine durchgängige Internetabdeckung des öffentlichen Raums komme nicht nur den Bürgern, insbesondere denen mit kleiner Brieftasche, sondern auch dem Tourismus und Handel zugute. Sie trage auch dazu bei, innerstädtische Randlagen zu attraktivieren. Das Netzwerk solle über Hotspots betrieben werden. An ihm könnten und sollten sich außer der Stadt auch Private und Gewerbetreibende wie etwa Vereine, Gastronomie, Banken und Handel beteiligen.

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