Fillibecks Woche RHEINPFALZ Plus Artikel Freizeittipps für die West- und die Nordpfalz

Andreas Fillibeck
Andreas Fillibeck

Griffigen Blues und kritische Literatur, diese Kombi kriegt man selten. Außer man schafft es dieser Tage in den Garten der TSG-Gaststätte in Kaiserslautern. Denn dort ist der bekannte Musiker und Arrangeur Knut Maurer mit seinem Kompagnon Michael Heid am Werk. Mit einem wirklich sehr hörenswerten Programm.

Los geht’s in der TSG-Gaststätte, Herrmann-Löns-Straße 25, am 3. Juni ab 18 Uhr. Mit Knut Maurer an Tasten und Gesang sowie Michael Heid an Gitarre und Mundharmonika wird das Programm „Großstadtlyrik – Songs am Tresen“ geboten. Handfeste Musik mit Nummern wie „Blues an ein Hotelzimmer“ und Lyrik von Tucholsky, Kästner oder Enzensberger. Der Eintritt ist frei.

Bereits am 2. Juni, ab 20 Uhr, gibt’s ein knackiges Ska-Fest im Kuseler Kinett, am Hofgarten 11. Mit Bands wie The Toasters, Zagreb Titan oder T-Killers. Weiter geht’s im Kinett am 3. Juni ab 20 Uhr mit knüppelhartem Garagenrock aus England und der Combo The Lotts. Ihr Motto: „Do it hard, do it loud, do it quick!“ Karten unter der 0170 201 3950 und an der Abendkasse.

Beim recht rührigen Kunstverein Kunstraum Westpfalz in der Lauterer Pirmasenserstraße 6 gibt’s wieder eine sehenswerte Ausstellung. Mit Dem Recklinghausener Maler Dirk Pleyer und seinen einfallsreichen Bildern unter dem Titel „HIN/FORT“. Die Ausstellungseröffnung läuft am 3. Juni ab 11 Uhr morgens. Ansonsten ist die Schau immer samstags von 11 bis 14 Uhr zu sehen.

Eine weitere Ausstellung läuft am 3. und am 4. Juni in der Stadthalle Landstuhl. Die Landstuhler „Freunde der Malerei“ feiern ihr 40-jähriges Bestehen mit einer großen Gruppenschau unter der Beteiligung des Reha-Zentrums Landstuhl. Zur Vernissage am 3. Juni ab 16 Uhr spielt der Saxophonist Christian Kleeberger auf.

Das Philipp Fankhauser Sextett sucht am 3. Juni ab 20 Uhr das Lauterer Kulturzentrum Kammgarn heim. Mit ausgefeiltem Soul, Blues, Funk oder Pop. Tanzbar und fröhlich soll der Spaß werden, und die Band will vor allem „Good Vibes“ von der Bühne bringen. Karten im Internet unter www.kammgarn.de und an der Abendkasse.

Der Verein Vielfalter in der Lauterer Pirmasenserstraße 20a organisiert am 3. Juni ab 19 Uhr einen tunesischen Abend mit orientalischer Musik und tunesischem Buffet. Der Eintritt ist frei, Spenden erbeten.

Das Musikprogramm auf dem Minigolfplatz am Gelterswoog: Am 2. Juni ab 18 Uhr tritt das Duo Janet & Uli auf, am 3. Juni ab 18 Uhr das Trio The Sleeping Babies und am 4. Juni ab 15 Uhr Gitarrist und Sänger Mario Gilcher. Der Eintritt ist jeweils frei.

Eine musikalische Andacht „für Frieden und soziales Miteinander“ steht am 4. Juni ab 17 Uhr in der Protestantischen Kirche in Niederkirchen auf dem Programm. Es musizieren verschiedene Organisten und Hornisten, Peter Arnold rezitiert Gedichte etwa von Saint Exupery, die Musik stammt von Bach, Mozart oder Rachmaninoff. Organisiert wird das Ganze von der Pfälzischen Musikgesellschaft. Der Eintritt ist frei.

Bei Thomas Brenners Kunstprojekt auf dem Lauterer Hauptfriedhof im Bereich Friedensbrunnen gibt’s wieder einen Live-Programmpunkt. Und zwar am 4. Juni ab 16 Uhr. Diesmal gibt’s bei freiem Eintritt Harfen- und Trompetenmusik.

Das Sinfonieorchester des Landkreises entführt seine Gäste „ins Land, wo die Zitronen blühen“. Mit Musik von Verdi oder Rossini. Am 4. Juni ab 17 Uhr in der Kaiserslauterer Fruchthalle. Karten bei der Tourist Info in der Fruchthallstraße 14, 0631 3652317.

Die bekannten hiesigen Kulturmacher Madeleine Giese und Rainer Furch sowie das Trio Tango Palatino kommen am 4. Juni ab 20 Uhr in die Weidenkirche auf der Lauterer Gartenschau. Dabei gibts eine Mischung aus Texten von Houllebecq, Kaleko oder Heraklit und zackigem Tango.

Am 4. Juni ab 14 Uhr ist im Maleratelier Bringenberg in der Hohenecker Kirchstraße 11 offener Ateliertreff, ab 15 Uhr gibt’s Hausmusik.

Echte Folkfreaks kennen sie bestimmt – die seit den 1970ern agierende Band An Erminig. Am 8. Juni ab 20 Uhr kommt die berühmte Folkband in die Kammgarn. Mit seltener bretonischer Volksmusik, die wie die irische oder schottische keltischen Ursprungs ist. Prädikat hörenswert! Viel Spaß und: Man könnte ja auch einfach mal in den Wald gehen. Man kommt immer anders zurück als man rein gegangen ist.

Er kommt zurück: der Schweizer Spitzenblueser Philipp Fankhauser, hier 2021 beim Bluesfestival in der Kammgarn.
Er kommt zurück: der Schweizer Spitzenblueser Philipp Fankhauser, hier 2021 beim Bluesfestival in der Kammgarn.
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