LESERTELEFON RHEINPFALZ Plus Artikel Ein einsamer Arbeiter in Kaiserslautern

Verlassene Baustelle ...
Verlassene Baustelle ...

Es geht wieder einmal um eine scheinbar vergessene Baustelle in Kaiserslautern. Ein Anrufer aus der Glockenstraße beklagte am Lesertelefon, dass seit Ende September die Baustelle nicht abgeschlossen ist.

Wir begaben uns vor Ort, um die Situation zu checken. Wir stellten fest, dass an zwei Stellen der Straße herausgenommene Knochensteine fehlen. In beiden Fällen warnt eine Bake die Fußgänger vor den fehlenden Steinen im Belag. Rätselhaft ist, warum es bisher nicht möglich war, die fehlenden Steine zu verlegen.

Wir schalteten die Stadtverwaltung ein. Nadin Robarge, Pressesprecherin bei der Stadtverwaltung, erläuterte uns den Vorgang. Sie berichtete, dass Vodafone an der Stelle Glasfaserkabel verlegt. Sie bestätigte, dass die beauftragte Firma hier säumig ist.

„Erst letzte Woche gab es nach mehrmaliger Aufforderung durch die Stadt, die Arbeiten abzuschließen, einen gemeinsamen Ortstermin mit dem von Vodafone beauftragten Unternehmen. Die Firma hatte zugesagt, die Restarbeiten witterungsabhängig schnellstens zu beenden“, erklärte die Sprecherin der Stadtverwaltung.

Volle Mülleimer am Bahnhaltepunkt

Ein Leser beklagte, dass die Mülleimer am Bahnhaltepunkt Galgenschanze immer ziemlich voll sind. Raben und Füchse wühlen in dem Abfall.

Wie sprachen darauf den Kaiserslauterer Bahnhofsmanager Ulrich Demmer an. Er erklärte, dass es am Bahnhaltepunkt Galgenschanze einen 14-tägigen Leerungsrhythmus gebe. Er befürchtete, dass auch Hausmüll dort entsorgt würde. Als schnelle Reaktion auf die Leserbeschwerde kündigte er an, einen Mülleimer gegen einen größeren Mülleimer auszutauschen, und zwar den, der vorne am Zugangsbereich zum Haltepunkt steht.

Als unser Fotograf am Nachmittag am Bahnhaltepunkt Galgenschanze war, waren die Mülleimer geleert.

Umfangreiche Grünpflegearbeiten

Ein Leser interessierte sich für den einsamen Menschen, der seit Wochen am Sportplatz der Stresemannschule tätig ist. Er wollte wissen, was der tut.

Die Stadtverwaltung konnte für Aufklärung sorgen. Nadin Robarge, Pressesprecherin bei der Stadtverwaltung, erläuterte, dass der Mann, der auf dem Sportplatz der Stresemannschule arbeitet, zur Stadtbildpflege Kaiserslautern, Bereich Grünunterhaltung, gehört. Er entferne Unkraut und lockere den Boden mit einem Spezialgerät auf. Die Arbeiten seien recht umfangreich und benötigten ihre Zeit, zumal er alleine vor Ort sei.

Bebauung soll weitergehen

Ein Leser fragte nach, warum es in der Berliner Straße, wo die städtischen Schlichtwohnungsbauten abgerissen wurden, mit der begonnenen Wohnbebauung nicht weitergeht.

Matthias Thomas, Pressesprecher der Stadtverwaltung, erklärte, dass die Stadt im Kontakt mit den Eigentümern stehe. Ziel sei weiterhin, die zur Reichswaldstraße hin begonnene Bebauung konzeptionell weiterzuführen. Eine Einflussnahme der Stadt auf die Umsetzungszeiträume von Bauvorhaben privater Bauherren sei aus rechtlicher Sicht nur schwer durchsetzbar.

... in der Glockenstraße.
... in der Glockenstraße.
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