Frankenthal Zwei Ehrenamtler für den Naturschutz

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Für zwei der vier Frankenthaler Vororte hat die Stadtverwaltung ehrenamtliche Naturschutzbeauftragte ernannt: Walter Bleh (Studernheim) und Georg Riede (Eppstein) werden dort geschützte Gebiete und Naturdenkmale im Blick behalten. Beigeordneter Bernd Knöppel (CDU) hat ihnen am vergangenen Freitag Urkunde und Dienstausweis überreicht.

Die Stadt nutze mit der Ernennung eine im Landesnaturschutzgesetz verankerte Möglichkeit, kompetente Menschen zu ernennen, schreibt die Verwaltung in einer Pressemitteilung. „Mit Walter Bleh und Georg Riede konnten nun zwei Personen gewonnen werden, die ab sofort besonderes Augenmerk auf die Gemarkungen Studernheim und Eppstein haben. Für ihre Bereitschaft, diese verantwortungsvolle und dabei ehrenamtliche Tätigkeit zu übernehmen, möchte ich ihnen danken“, zitiert die Stadt den Beigeordneten Knöppel. Bleh kümmert sich zukünftig um die Gemarkung Studernheim, wo das Gelände um den Ranneybrunnen unter Schutz steht. Er wohne im Ort, kenne das gesamte Gebiet sehr gut und sei als ehemaliger Mitarbeiter der Stadtverwaltung mit Flächen für die Entwicklung von Gewässer beschäftigt gewesen. Georg Riede, Mitglied im Naturschutzbeirat, ist für die Gemarkung Eppstein zuständig. Für den Vorort seien sieben geschützte Landschaftsteile verzeichnet – vorwiegend alte, mit Gehölzen bewachsene Gräben. Auch Naturdenkmale, meist Einzelbäume, finden sich in dem Gebiet. Zu den Aufgaben der Ehrenamtler zählt laut Verwaltung das Beobachten gesetzlich geschützter Flächen und Naturobjekte. Sie teilen der unteren Naturschutzbehörde mögliche Schäden mit und können Vorschläge für Schutz-, Pflege- und Entwicklungsprojekte unterbreiten. Auf die Hilfe der Beauftragten setzt die Stadt aber auch, wenn es ums Melden illegaler Abfallablagerungen geht. Dass es sich bei der 1984 eingeführten Institution der Naturschutzbeauftragten um ein Erfolgsmodell handelt, macht die Verwaltung unter anderem am Beispiel des Kräppelweihers fest. Hier habe der früher dort tätige Hans-Dieter Clos dazu beigetragen, dass neue Regeln für die Nutzung des Schutzgebiets aufgestellt und durchgesetzt werden konnten. Für Mörsch und Flomersheim gebe es derzeit keine Naturschutzbeauftragten. Interessierte Bürger können sich per E-Mail an die Adresse ordnungundumwelt@frankenthal.de melden.

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