Frankenthal Zur Sache: Knöppel sieht keinen „immensen Rückstau“

Placeholder-Image

Mit einem Baubeginn für die neue Kindertagesstätte in der Weidstraße in Eppstein rechnet Beigeordneter Bernd Knöppel (CDU) bis Mitte 2018. Auf Anfrage von Tanja Mester (FWG) informierte er im Jugendhilfehausschuss, dass die Entwurfspläne des Ingenieurbüros bis Ende Dezember vorliegen dürften, sodass sie im neuen Jahr in den Gremien beraten und die Ausschreibungen vorbereitet werden könnten. Es sei beabsichtigt, möglichst früh auch einen Förderantrag beim Land zu stellen. Zur Kindertagesstätte Fontanesistraße, auf die sich die FWG-Anfrage ebenfalls bezog, stellte Bernd Knöppel klar, dass von einem „immensen Rückstau bei den Instandsetzungsarbeiten“ nicht gesprochen werden könne. Seit dem Jahr 2016 seien 143.400 Euro investiert worden, unter anderem für die Sanierung zweier Waschräume, für den Küchenumbau, für elektrischen Sonnenschutz sowie für verschiedene Umbau- und Malerarbeiten. Die angezeigten Mängel seien umgehend beseitigt worden, die Gebäudeinstandhaltung werde von der Stadt nicht vernachlässigt. „Die seit Längerem in der Kita Fontanesistraße vorgesehene Erneuerung der Fenster, Wärmedämmung und Dach stellen einen wesentlichen Beitrag zur energetischen Sanierung dar und können aber nicht als gravierender Baumangel eingestuft werden“, so Knöppel. Auch wenn die Fenster nicht mehr heutiger Energieeffizienz entsprächen, sei ihre Funktion nicht eingeschränkt. Das Dach werde jährlich kontrolliert und repariert, sollte es undicht sein. Ob ein Neubau der Sanierung vorzuziehen wäre, sei im Zusammenhang mit einer möglichen Erweiterung geprüft worden. Die Machbarkeitsstudie eines Architekten sei zum Ergebnis gekommen, dass mit Blick auf die erheblichen Einschränkungen des laufenden Kindergartenbetriebes der hohe Aufwand im Verhältnis zum Nutzen nicht zu rechtfertigen sei, erläuterte der Beigeordnete.

x