Frankenthal Vom Vorsprung gezehrt

«Maxdorf.» Die Verbandsliga-Handballer der HSG Eppstein/Maxdorf bezwangen im ersten Heimspiel der Saison die HSG Dudenhofen/Schifferstadt 33:29 (18:10). Am Ende wurde es noch einmal eng.
Bruno Caldarelli, Trainer der Gastgeber, war am Ende erleichtert. Zur Pause hatte sein Team beim Stand von 18:10 schon wie der sichere Sieger ausgesehen. Nach dem Seitenwechsel jedoch machten die Gäste dem Aufsteiger das Leben schwer und entschieden die zweiten 30 Minuten klar für sich. „Wir haben von unserem Vorsprung gezehrt. Wir führen in der zweiten Halbzeit schon mit neun Toren und lassen uns dann noch den Schneid abkaufen“, haderte Bruno Caldarelli, der großen Handlungsbedarf bei den kommenden Trainingseinheiten sah. Zwei Gänge runterschalten, dürfe man sich in der Verbandsliga nicht erlauben. Eigentlich war der berühmte Käse beim Stand von 26:19 (44.) schon gegessen. Doch die Gäste versuchten noch mal alles. Sie wechselten den Torhüter und stellten auch in der Abwehr um. Und so wurde es noch mal richtig spannend. Denn die Gastgeber leisteten sich auf einmal ein paar unüberlegte Würfe, sodass Dudenhofen/Schifferstadt bis auf 29:27 herankam (54.). Alexander Kühner sorgte mit dem 30:27 wieder für etwas mehr Ruhe in den eigenen Reihen. Die Gäste nahmen jetzt sogar den Torwart zugunsten eines siebten Feldspielers heraus. Das nutzte Nicolai Manthei, der ins leere Tor traf. Damit war der Widerstand der Gäste gebrochen. Am Sonntag empfängt Eppstein/Maxdorf die HSG Lingenfeld/Schwegenheim. Auch gegen diese Mannschaft habe seine Truppe vor eigenem Publikum eine Chance, meinte Bruno Caldarelli. „Unser Publikum kann entscheidend auf die Spieler einwirken, das ist nicht zu unterschätzen.“ So spielten sie HSG Eppstein/Maxdorf: Sommer, Wunner – Götz, Manthei (11/2), Schunke, Kassel (5), Kühner (6), Lemmert (1), Wacker (6), Bajs (2), Rogel (1), Klein (1), Weingarte.