Frankenthal
Regionalplan: Was steht drin? Wie geht’s weiter?

Im Entwurf des Einheitlichen Regionalplans für die Metropolregion Rhein-Neckar sind auf Frankenthaler Gebiet sechs Flächen als Potenzial für Gewerbe und Wohnen verzeichnet: Der Gewerbepark Nord könnte demnach in Kooperation mit der Nachbargemeinde Beindersheim um etwas 50 Hektar wachsen. Rein für die Entwicklung der BASF sind im Norden der Kläranlage auf Mörscher Gemarkung um die 40 Hektar Reserve vorgesehen. Im äußersten Südwesten bei Eppstein könnte das Industriegebiet Römig noch einmal um die 20 Hektar wachsen. Hier freilich drohen Konflikte mit der Nachbarstadt Ludwigshafen. In Sachen Wohnungsbau haben die Planer zwei zusammen zehn Hektar große Stücke im Norden von Flomersheim auf dem Zettel. Auf der Gemarkung des Vororts liegen auch die 20 Hektar am Westring, die aber nach Auffassung der Verwaltung „siedlungstechnisch eher der Kernstadt zuzuordnen“ sind.
Das Verfahren bis zum Inkrafttreten des Regionalplans wird sich nach Darstellung des Leitenden Direktors Christoph Trinemeier vom Verband Region Rhein-Neckar noch einige Zeit hinziehen. Wenn alle Kommunen, weitere öffentliche Institutionen, Naturschutzverbände und Bürger ihre Statements zu dem Entwurf abgegeben haben, werden diese sortiert und bewertet. Wenn sich daraus Änderungen ergeben, folgt eine zweite Runde mit Offenlage der Pläne. Alle genannten Akteure haben ein weiteres Mal die Chance zur Einflussnahme. „Frühestens Ende 2022“ könnte das Verfahren mit dem sogenannten Satzungsbeschluss beendet sein.
