Frankenthal RHEINPFALZ Plus Artikel Mörsch: Simon Lutz löst Adolf-José König als Ortsvorsteher ab

Simon Lutz erhielt 63,2 Prozent der Stimmen.
Simon Lutz erhielt 63,2 Prozent der Stimmen.

Mit Simon Lutz stellen die Christdemokraten nach langer Zeit in Mörsch wieder den Ortsvorsteher. Der Ausgang der Wahl war keine allzu große Überraschung. Der 42-Jährige war als einziger Kandidat ins Rennen gegangen.

Das Endergebnis ergab ein recht eindeutiges Bild: 63,2 Prozent stimmten bei einer Wahlbeteiligung von 58,8 Prozent für den CDU-Politiker, der erst vor gut einem Jahr in den Ortsbeirat nachgerückt war. „Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Es war klar, dass mich in Mörsch nicht alle wählen werden“, sagte der Förderschullehrer, der mindestens 50 Prozent Ja-Stimmen auf sich vereinen musste. Ansonsten wäre es zu einem weiteren Wahlgang gekommen.

Er sei sich bewusst, dass er nach der 20-jährigen Amtszeit von Adolf-José König (SPD) in große Fußstapfen trete und nicht alles erfüllen könne, befand Lutz. Zunächst müsse er sich orientieren und einarbeiten. Einiges werde er sicher anders machen als sein Vorgänger. Dass er im Ortsbeirat wohl mit einer FWG-Mehrheit werde leben müsse, beunruhige ihn nicht. Er strebe eine konstruktive Zusammenarbeit an, sagte Lutz. „Im Vordergrund steht, was für den Vorort sinnvoll ist.“

Der künftige Ortsvorsteher blickt in erster Linie auf das Neubaugebiet am Friedhof und sieht die Schaffung zusätzlicher Kita-Plätze als besonders dringlich an. Ein Anliegen sei es ihm ferner, den Bürgergarten im Zentrum des Vororts optisch wieder auf Vordermann zu bringen und zu einem kommunikativen Treffpunkt auszubauen, erläuterte Lutz. Mit Blick auf den Ausbau der Elektromobilität hält er eine Ladestation in Mörsch an einem gut zugänglichen Standort für erforderlich.

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