Frankenthal Kerweplanung steht

Am Kerwesamstag findet wieder der Umzug statt.
Am Kerwesamstag findet wieder der Umzug statt.

In Eppstein laufen die Vorbereitungen für die Kerwe 2018 und die 1250-Jahr-Feier 2019 bereits auf Hochtouren. Beide Themen bildeten einen Schwerpunkt der ersten Sitzung des Ortskartells Eppstein in diesem Jahr am Freitagabend.

Die Grobplanung für die Kerwe vom 18. bis 21. August steht. Für den Freitag ist ein Musikantenwettbewerb in Planung, bei dem vier Kapellen gegeneinander antreten sollen. Das Publikum entscheidet über den Sieger. Am Samstag gibt es den traditionellen Umzug, und am Sonntag startet das Kerweprogramm mit einem Gottesdienst und dem anschließenden Frühschoppen. Am Montag stehen dann ein Bayerischer Frühschoppen und der Hausfrauennachmittag auf dem Programm. Der Freitag soll durch einen Kindernachmittag aufgewertet werden, an dem die Schausteller ihre Geschäfte bereits früher öffnen dürfen. Die Anordnung von Bierstand und Kuchenzelt soll in den nächsten Sitzungen fest vorgeplant werden. Das Ortskartell wünscht sich noch weitere Meldungen für den Kerweumzug. Private Initiativen, nicht politisch motivierte Vereine und Geschäftsleute, seien herzlich willkommen, erklärte Vorsitzender Michael Calmbach. Die 1250-Jahr-Feier ist für Juni 2019 in einigem Abstand zur Kerwe geplant. Sie soll an zwei Wochenenden auf dem Kerweplatz stattfinden. „Einen genauen Termin gibt es noch nicht. Dieser soll in Abstimmung mit der Stadt Frankenthal festgelegt werden, um Überschneidungen zu vermeiden“, sagte Ortsvorsteher Uwe Klodt (SPD). Weiterhin wird ein Festkomitee einberufen, das die Planung übernehmen soll. Bisher sind für das erste Wochenende ein Schorlelauf, ein Theaterabend, ein ökumenischer Gottesdienst und ein Jazz-Frühschoppen geplant. Am zweiten Festwochenende soll es eine Kinder- und Jugenddisco sowie ein Familienfestival geben. „Ob die Stadt etwas aus dem Etat zum Festbudget beisteuert, ist noch unklar“, berichtete Calmbach. Gleich zu Beginn der Sitzung wurden zwei neue Mitglieder begrüßt. Der Verein Eppschdääner Theater und der Förderverein St. Cyriakus/St. Thomas Morus wurden von Calmbach aufgenommen. Der Förderverein spendete 100 Euro aus dem letzten Weihnachtsbaumverkauf an die Vereinskasse des Ortskartells. Die Adventsbeleuchtung wurde noch einmal rückblickend diskutiert. Weil sowohl der Aufbau der Beleuchtung als auch die Leuchtmittel und der Energieverbrauch sehr kostspielig seien, werde die Beleuchtung nicht erweitert. Der beleuchtete Weihnachtsmann, der bisher ebenfalls als Dekoration diente, solle hingegen verkauft werden, so Calmbach. Ein alter Toilettenwagen bereite große Sorgen. Da er sehr in die Jahre gekommen sei, soll er nun verschrottet werden. Ein Verkauf des Wagens komme wegen des schlechten Zustands nicht infrage. Darüber hinaus müssen laut Calmbach neue Bierzeltgarnituren angeschafft werden. Einige seien 30 bis 40 Jahre alt und zeigten irreparable Schäden. Für die Mitglieder des Ortskartells soll in diesem Jahr eine Online-Plattform eingerichtet werden, auf der alle Dokumente und Protokolle eingesehen werden können.

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