FRANKENTHAL
Hüpfburgenstadt auf dem Festplatz
In diesem Jahr touren die Riedesels etwas länger als gewohnt mit ihrer Hüpfburgenstadt durch die Lande. Rita Riedesel hofft im Gespräch mit der RHEINPFALZ für ihr Heimspiel auf dem Frankenthaler Festplatz auf gutes Wetter. „Am Wochenende sollen die Temperaturen ja laut Vorhersage steigen.“ Täglich gingen ihre Blicke gen Himmel. Denn rumgesessen hätten sie in diesem Jahr wahrlich schon genug, sagt Rita Riedesel.
Zehn Hüpfburgen sollen für Jugendliche bis circa 15 Jahre auf dem Festplatz aufgebaut werden. „Ein toller Platz. Wir haben ausreichend Stellfläche, um Abstand zu halten“, sagt Riedesel. Mit dabei sind auf dem Festplatz eine XXL-Rutsche, ein Fisch, der sein Maul aufmachen und schließen könne, Mottohüpfburgen wie Aladin oder Pu der Bär, aber auch ein Drache. Auf einem Quad-Parcours können die Kinder mit einem Elektro-Quad ihre Runden drehen. Die Titanic, die ebenfalls als Hüpfburg auf dem Festplatz stehen soll, soll jedoch kein Sinnbild für die Schausteller im Jahr eins von Corona werden.
Die Idee zur Hüpfburgenstadt sei vor drei Jahren entstanden, da die Zirkusprojekte vom Personal her sehr aufwendig seien. Mit Zirkusprojekten an Schulen und eben den Hüpfburgen sind die Riedesels im Sommer unterwegs. „In diesem Jahr konnten aufgrund von Corona viele Veranstaltungen nicht stattfinden“, sagt Rita Riedesel. Direkt im Anschluss an die Tage in Frankenthal sei die Familie noch einmal vom Mannheimer Jugendamt engagiert worden. Und danach wollen sie wie gewohnt wieder den Ludwigshafener Weihnachtszirkus veranstalten.