Frankenthal
FDP: „Liste ZukunFT“ kommt gut an
Von einem „motivierenden und mutigen Schritt“ spricht Wirtschaftsministerin Daniela Schmitt (FDP) beim Kreisparteitag der Frankenthaler Parteikollegen. Angesichts zahlreicher Krisen und einem bröckelnden Zusammenhalt in der Gesellschaft brauche es „Menschen mit Haltung, die sich für unsere Demokratie einbringen“. Das müsse nicht zwingend gleich mit einer Parteimitgliedschaft verbunden sein, sagt Schmitt – und spricht damit den Kernpunkt des Kommunalwahl-Konzepts der Frankenthaler FDP an, das der Kreisvorsitzende Jürgen Maring am Samstag gemeinsam mit Marketingstratege Andreas Schneider (Agentur BFW Mannheim) zwölf der knapp 50 Mitglieder vorstellt.
Statt Parteipolitik solle es darum gehen, mit Herzblut und Sachverstand aus der Mitte der Bürgerschaft die Stadt voranzubringen, wirbt Schneider, der die Kampagne des designierten Oberbürgermeisters Nicolas Meyer (FWG) maßgeblich mitgestaltet hat. Das Ziel der FDP: Dem künftigen OB einen motivierten, „dynamischen“ Stadtrat an die Seite zu stellen. Wer sich in einem der Kompetenzteams zu Fragen von Wirtschaft, Sozialem, Kultur und Freizeit oder Stadtentwicklung einbringen will, braucht kein FDP-Parteibuch. Ein Engagement sei nicht zwingend mit einer Kandidatur für den Stadtrat verbunden, sagt Maring, der in der Sitzung ebenso wie der komplette Vorstand (Stellvertreter Patrick Luf und Thomas Börstler, Schatzmeisterin Meike Schuff) einstimmig im Amt bestätigt wird. Liste und Programm für die Kommunalwahl will die FDP im Frühjahr aus den neuen Teams heraus aufstellen.
Bei den Mitgliedern kommt die Idee an. Es sei sinnvoll, Mitstreiter zu haben, die Themen vorbereiten, sagen die beiden Stadträte Thomas Börstler und Arno Gürtler, die sich ebenso wie der FDP-Wirtschaftsexperte Edmund Westermann in den neuen Teams einbringen wollen. Jetzt gehe es darum, im privaten Umfeld, aber auch über Social Media und im Netz für die Idee zu werben.
