Frankenthal Eppsteiner Vorort-Meisterschaft zum Auftakt

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FRANKENTHAL. Die letzten Meisterschaftsspiele im Freien sind ausgetragen. Zeit für die Fußballer, die Hallenschuhe hervorzukramen. Vom 27. bis 29. Dezember findet in der Sporthalle Am Kanal in Frankenthal das 33. RHEINPFALZ-Hallenturnier statt. Die Gruppen sind ausgelost. Ausrichter ist der SC Bobenheim-Roxheim. Titelverteidiger ist der ASV Heßheim. Turnierleiter ist Helmut Oberthür.

Die erste Mannschaft des Ausrichters SC Bobenheim-Roxheim freue sich auf das immer wieder schöne Ereignis unter dem Dach, sagt Trainer Stephan Szymczak. Noch weiß der Coach allerdings nicht genau, welche Spieler ihm zur Verfügung stehen. „Ich habe schon gehört, dass einige in Urlaub sind.“ Ziel sei es natürlich, den Finaltag zu erreichen, auch wenn der Budenzauber nicht die allerhöchste Priorität genieße. Schließlich will der SC in der A-Klasse nach der Winterpause weiter mitreden, wenn es um den Aufstieg geht. Doch der SC muss mit der Favoritenstellung unter dem Dach leben, da die dem VfR Frankenthal in diesem Jahr, obwohl eine Klasse höher in der Bezirksliga spielend, nicht unbedingt aufzubürden ist. Ein Wort mitreden beim Kampf um den Wanderpokal des Hallenturniers will sicher auch ein weiterer Spitzenverein der A-Klasse – der SV Weisenheim/Sand. Die Weisenheimer sind nach 2015 zum zweiten Mal beim Frankenthaler Hallenturnier dabei und gewannen im vergangenen Jahr ihre Vorrundengruppe. Gleich am Auftakttag kommt es in der Gruppe A zur inoffiziellen Vorort-Meisterschaft zwischen der DJK und dem TSV Eppstein. Beide Teams müssen in der Gruppe zudem auf den Titelverteidiger ASV Heßheim und die DJK Schwarz-Weiss Frankenthal (beide B-Klasse) aufpassen. Als Außenseiter kann C-Klassist SV Studernheim für Wirbel sorgen. Die beiden Eppsteiner Trainer, Halil Kaya (DJK) und Sacha Kihm (TSV), nehmen die Auslosung gelassen. „Eine sehr interessante Gruppe“, meinen beide unisono. Weiterkommen ist das Ziel beider Teams. Zumindest einen der beiden Eppsteiner Vertreter wird Thomas Keller mit seinem Team herauskegeln müssen, will der Titelverteidiger ASV Heßheim am Finaltag wieder dabei sein. Das ist jedenfalls das Ziel des B-Klassisten. Auf den Zuschauerrängen sind die Heßheimer immer ein Garant für Stimmung. Erneut zu Gast ist der SV Weisenheim/Sand. Das Frankenthaler Turnier ist ansonsten ausschließlich Mannschaften aus dem Verbreitungsgebiet der Frankenthaler Lokalausgabe der RHEINPFALZ vorbehalten. Die Weisenheimer sind in der Gruppe B Favorit, bekommen es aber mit zwei Spitzenteams aus der B-Klasse, Eintracht Lambsheim und MTSV Beindersheim, zu tun. Zumindest Lambsheim tat sich in den vergangenen Jahren in der Halle sehr schwer. Die VT Frankenthal und der SC Bobenheim-Roxheim II können hier für außerplanmäßigen Wirbel sorgen. Am zweiten Spieltag greift die aktuell klassenhöchste Mannschaft, Bezirksligist VfR Frankenthal, ins Geschehen ein. Ob das Team ein wenig Selbstbewusstsein tanken kann? Um am Finaltag dabei zu sein, müssen sie sich gegen den A-Klassisten TuS Dirmstein, den TuS Großkarlbach (B-Klasse) und den TSV Eppstein II sowie den TuS Flomersheim (beide C-Klasse) durchsetzen. Kann der SC Bobenheim-Roxheim auch in der Halle glänzen, so wie er es in der A-Klasse macht? In der Meisterschaft gab es gegen Aufsteiger CSV Frankenthal ein 1:4. Der CSV wird auch in der Halle Gegner sein, ebenso wie DJK Eppstein II, der ASV Mörsch und die Kicker des Gehörlosen Sportclubs Frankenthal.

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