Frankenthal Beide wollen ins Mittelfeld

FRANKENTHAL. Mit dem Duell VfR Frankenthal II gegen DJK Schwarz-Weiß Frankenthal steht am Sonntag, 13.15 Uhr, in der Fußball-A-Klasse ein Stadtderby auf dem Plan, in dem beide Mannschaften drei Punkte gegen den Abstieg ergattern wollen. Der VfR-II-Sieg am Donnerstag gegen Arminia Ludwigshafen II verändert ein wenig die Ausgangslage.
Mit dem Schub des Sieges über Arminia Ludwigshafen II (siehe Bericht auf dieser Seite) hofft VfR-II-Trainer Thomas Seidenspinner, die morgige Aufgabe erfolgreich gestalten zu können. „Der Sieg am Donnerstag war für unsere Ausgangslage brutal wichtig. Mit einem Erfolg am Sonntag können wir jetzt an Schwarz-Weiß vorbeiziehen“, so Seidenspinner. Der VfR II hüpfte mit dem zweiten Sieg und nun sechs Punkten auf Platz 14. Schwarz-Weiß steht mit acht Punkten drei Plätze besser da. Für beide Teams wäre es gut, mit drei Punkten am Mittelfeld dran zu bleiben. Der VfR II habe schon viele Begegnungen gegen Teams aus dem oberen Bereich hinter sich gebracht, nun kämen einige der sogenannten Sechspunktespiele um den Klassenerhalt. Damit lasse sich die Mannschaft gut motivieren. „Schwarz-Weiß ist ein Team in unserem Bereich, da haben wir den Anspruch, sie in einem Heimspiel zu schlagen“, sagt Seidenspinner. Auch wenn er personell nicht so aus dem Vollen schöpfen könne wie am Donnerstag, werde der VfR II die Partie mit einer starken Mannschaft selbstbewusst angehen. SW-Trainer Marcel Birich nimmt die Herausforderung an, auch wenn ihm sicher die Ausgangslage vor dem VfR-Nachholspiel gegen Arminia für dieses Derby lieber gewesen wäre. Denn so lastet ein wenig mehr Druck auf den Schwarz-Weißen. Zumal man abwarten muss, wie das Team das 3:3 vom letzten Spieltag gegen Croatia Ludwigshafen weggesteckt hat. Denn 3:0 führte SW bereits, 3:1 hieß es nach der regulären Spielzeit. Dann erzielte Croatia durch Treffer in der 91. und 94. Minute den Ausgleich. „Eine gefühlte Niederlage“, gibt Birich zu. Auch wenn SW einige Verletzte zu beklagen hat: „Wir wollen unser Bestes geben. In einem Derby ist alles möglich“, sagt Birich. Etwas enttäuscht ist Birich allerdings vom VfR II, dass dieser ein Verlegungsgesuch der Schwarz-Weißen abgelehnt hat. „Einer unserer Spieler heiratet am Samstag, einige Spieler sind auf der Feier. Ich finde das Verhalten vom VfR nicht gerade sportlich“, meint Birich. Das habe rein logistische Gründe, entgegnet Seidenspinner auf Nachfrage: „Wir haben noch ein Nachholspiel, sind weiter im Pokal aktiv. Im Ostparkstadion gibt es die Problematik mit den Trainingsplätzen. Wir haben 15 Jugendteams, zudem teilen wir uns den Kunstrasen mit der VT. Schwarz-Weiß hat immer einen Platz zur Verfügung. Ich bitte da um Verständnis.“ (nt)