Frankenthal
Andreas Stellmann feiert Dienstjubiläen in Kirchenverwaltung und Diakonamt
Der Einsatz für den Nächsten ziehe sich wie ein roter Faden durch die eindrucksvolle Biografie des Jubilars, hob Michael Ganster, beim Bischöflichen Ordinariat als Referent für die Diakone im Bistum Speyer zuständig, in seiner Laudatio hervor. Der gelernte Verwaltungsfachwirt Andreas Stellmann hat in seinem Berufsleben verschiedene Stationen durchlaufen: Lehre bei der Stadt Frankenthal, vier Jahre Bundeswehr, Standesbeamter in Dannstadt-Schauernheim, Geschäftsführer des Pfarrverbandes Waldsee, Leiter der Regionalverwaltung Ludwigshafen.
2003 wurde er in seinem Heimatort Heßheim zum Diakon geweiht. Dieses Nebenamt, das er 16 Jahre lang in Bobenheim-Roxheim ausübte, machte er zum Beruf und ist seit 1. August 2019 hauptamtlicher Diakon in der Pfarrei Heilige Dreifaltigkeit. Daneben beackert Stellmann ein weites Feld auf ehrenamtlicher Basis. Er ist Vorsitzender des Kolping-Diözesanverbands und stellvertretender Diözesanpräses sowie Mitglied im Kolping-Bundesvorstand. Zudem steht er der Ökumenischen Sozialstation Frankenthal vor, für die CDU ist er in der Kommunalpolitik engagiert. 2021 wurde ihm die Ehrennadel des Landes Rheinland-Pfalz verliehen.
Diakone schon in Urkirche aktiv
Für das Pastoralteam sei Stellmann unverzichtbar, sagte Pfarrer Klaus Meister. „Mit seinen etwas anderen Vorschlägen und neuen Ideen gelingt es ihm immer wieder, uns zu erden.“ Ausdrücklich bedankte sich Meister bei Gabriele Stellmann, die sich auf den Weg ihres Ehemannes eingelassen und oft auf ihn verzichtet habe, „wenn der Gatte mal wieder zum kirchlichen Dienst gerufen wurde“.
Pfarreiratsvorsitzender Theo Wieder erinnerte an die bereits in der Urkirche wirkenden Diakone und zitierte aus dem Paulusbrief an Timotheus die an sie gestellten Anforderungen: ehrbar sein, nicht doppelzüngig, nicht dem Weingenuss ergeben, nicht gewinnsüchtig. Er sei sicher, dass der Jubilar alle diese Voraussetzungen erfülle, sagte Wieder.
In seinen Dankesworten sprach Andreas Stellmann von schönen Jahren, in denen er von vielen Menschen unterstützt worden sei. Im Seelsorgeteam in Frankenthal habe er sich von Anfang an wohlgefühlt.