Tischtennis RHEINPFALZ Plus Artikel Zellertalerinnen bleiben in der Oberliga makellos

Silke Ermel und ihre Mannschaftskolleginnen sind in der diesjährigen Oberliga-Saison noch ungeschlagen. Bei drei Partien erspiel
Silke Ermel und ihre Mannschaftskolleginnen sind in der diesjährigen Oberliga-Saison noch ungeschlagen. Bei drei Partien erspielten sie drei Siege.

Die TSG Zellertal startete nicht unter besten Voraussetzungen in den Doppelspieltag am Wochenende gegen Pirmasens und Riedelberg. Dennoch hatte mit Sylke Bayer eine Zellertalerin eine Art Heimspiel. Sie wohnt in Herschberg nahe Pirmasens.

Vor den Spielen drohte Anneli Heintz mit Rückenbeschwerden auszufallen. Zudem hatte sich Mannschaftskapitän Silke Ermel bei einem Sturz mit dem E-Bike verletzt. „Ich habe noch Knie- und Handprobleme“, erklärte Ermel, die ihren Einsatz jedoch als nicht gefährdet sah. So kam wieder zu Tage, dass der Abgang von Sabine Becker, die seit dieser Saison nicht mehr für die TSG Zellertal an der Platte steht, ein deutlicher Nachteil ist, da bei Ausfällen die Alternativen fehlen. Alles andere als gute Voraussetzungen, doch schon zum Saisonauftakt zeigten die Zellertalerinnen, was möglich ist, als sie den 1. FC Saarbrücken-TT II mit 6:4 besiegten.

Die wichtige Partie am Samstag beim 1. TTC Pirmasens, der mit der frisch gebackenen PTTV-Top-10-Siegerin Anika Links an der Spitzenposition spielt, hätte einer der Knackpunkte für die restliche Saison werden können. So war es vor dem Spiel vermutet worden. Mit Monika Kiefer fehlte zuletzt aber häufig eine der Spielerinnen die den 1. TTC geprägt haben, allerdings aus freudigen Gründen: Kiefer ist schwanger. „Links und Jona Schroeder spielen dann vorne. Das ist schon schwer“, meinte Ermel im Vorfeld. Die Schuhstädterinnen sieht sie auch mit Bettina Schmidt und Luisa Baumann im hinteren Paarkreuz bestens besetzt. Doch es sollte anders kommen als gedacht, denn dem TTC fehlten mit den erkrankten Schmidt und Baumann, sowie der wegen schulischer Verpflichtungen fehlenden Neda Ghaffari drei Spielerinnen. Zellertal kam so zu einem 7:3-Auswärtssieg.

Ersatzfrau Müller punktet gegen Riedelberg

„Schade, dass wir in diesem Spiel nicht komplett antreten konnten, sonst hätte es vielleicht anders ausgehen können. Schön fanden wir von Monika Kiefer, dass sie sich für das Team hat aufstellen lassen und noch versucht hat, das Beste herauszuholen“, meinte die Pirmasenserin Anika Links nach der Partie. „Schade, dass ich es gegen Anika Links trotz 7:5-Führung im fünften Satz nicht zubekommen habe“, haderte Ermel ein wenig, war aber äußerst glücklich über den deutlichen Sieg beim direkten Konkurrenten. Als glücklich empfand sie auch, dass sie mit Sylke Bayer das Doppel gegen Anika Links/Jona Schroeder spielen konnte. Denn die Pirmasenser hatten, da sie nur zu dritt antraten, freie Auswahl ob sie ihr einziges Doppel auf Position eins oder zwei spielen lassen.

Dass das zweite Spiel des Wochenendes, einen Tag später gegen den TTC Riedelberg, mit Serien-Pfalzmeisterin Elena Süs, noch mal einen Tick schwerer werden wird, war Ermel schon zuvor klar. Aber Zellertal vergoldete das Wochenende mit einem 6:4 in Riedelberg. „Aline Müller hat den Siegpunkt gegen Riedelbergs Ersatzfrau Sonja Haller super geholt“, lobte Ermel ihre Teamkollegin. Zuvor hatte die TSG mit 3:4 zurückgelegen, konnte durch Siege von Ermel (3:1 gegen Julia Dieter), Christel Diefenbach (3:0 gegen Victoria Schaaff) und eben Müller den Sieg doch noch perfekt machen. Einzig Elena Süs war von Ermel und Bayer nicht zu besiegen, beide unterlagen mit 1:3.

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