Spiel der Woche
TuS Rüssingen II will Chancen auf Platz zwei wahren
Evandro Rachoni da Lima ist der Coach des TuS Rüssingen II. Er tippt auf einen 1:0-Sieg seiner Mannschaft im Heimspiel gegen den SV Wiesenthalerhof, weiß aber auch: „Es wird verdammt schwer.“ Rüssingen II steht mit 13 Punkten auf dem vierten Tabellenrang. Der SV Wiesenthalerhof ist mit zehn Zählern Sechster.
Evandro Rachoni da Lima über ...
... die vergangene Woche: „Wir sind zum Glück alle gesund geblieben. Deshalb konnten wir auch ganz gut trainieren. Der 4:1-Auswärtserfolg am vergangenen Wochenende beim SV Otterberg hat uns natürlich viel Selbstvertrauen gegeben. Die Stimmung in meiner Mannschaft ist gut. Wir freuen uns richtig auf dieses Heimspiel gegen den SV Wiesenthalerhof.“
... über den kommenden Gegner: „Ich denke, wir stehen vor einer ganz schweren Aufgabe. Ich muss zugeben, dass ich den SVW in dieser Saison noch nicht live gesehen habe. Aber ich habe mir Informationen eingeholt. Sie haben in der Hauptrunde gegen den Tabellenführer SV Alsenborn zu Hause nur knapp mit 0:1 verloren und beim Spitzenreiter dann 1:1 gespielt. Das sagt mir, dass der Wiesenthalerhof eine tolle Truppe ist, gegen die wir von Anfang an konzentriert sein müssen.“
... über den Kampf um Platz zwei: „Jeder, der mich kennt, weiß: Wenn ich eine Mannschaft trainiere, dann ist das Ziel immer Meisterschaft und Aufstieg. Aber ich will auch jetzt erst einmal von Spiel zu Spiel denken. Wir haben zuletzt wichtige drei Punkte beim SV Otterberg geholt. Jetzt wollen wir den Sieg einfahren. Klar ist, wenn man oben dabei sein möchte, dann muss man gerade in den Heimspielen immer gewinnen. Das wollen wir auch am Sonntag vor eigenen Zuschauern.“
... über seine Zukunft beim TuS Rüssingen: „Aktuell sieht es so aus, als ob ich auch in der nächsten Saison als Spieler und Trainer hier in Rüssingen weitermachen werde. Es gab aber noch kein Angebot, das perfekt war für mich.“
Der SV Wiesenthalerhof kassierte am vergangenen Wochenende eine bittere 1:2-Heimniederlage gegen die SG Eiche Sippersfeld/Lohnsfeld. Das Coronavirus sorgt auch an diesem Wochenende für Probleme. Für Trainer Michael Kalckmann ist das Ziel Platz zwei ein wenig in die Ferne gerückt. Dennoch tippt der Wiesenthalerhof-Coach auf ein 1:1 beim TuS Rüssingen II. Auch wenn wieder einige Spieler fehlen werden.
Michael Kalckmann über ...
... die vergangene Woche: „Leider haben bei uns in den letzten Wochen das Coronavirus, aber auch andere Krankheiten für zahlreiche Ausfälle gesorgt. Wir konnten so nur stark ersatzgeschwächt zu Hause gegen die SG Sippersfeld/Lohnsfeld antreten und haben ja auch prompt verloren. Durch diese Niederlage muss ich gestehen, ist das Ziel Aufstieg doch jetzt in weite Ferne gerückt. Und für Sonntag in Rüssingen sieht es, was den Kader angeht, auch nicht so viel besser aus. Es werden sechs Stammspieler fehlen.“
... über den kommenden Gegner: „Ich kenne die Mannschaft des TuS Rüssingen II überhaupt nicht. Das Team ist eine Wundertüte für mich. Klar ist, sie stehen vor uns. Ich denke, es wird eine schwere Aufgabe für uns. Aber wir wollen auch stark ersatzgeschwächt dem Gegner Paroli bieten und versuchen, aus Rüssingen Punkte mit nach Hause zu bringen. Das ist halt eine zweite Mannschaft. Und ich muss wirklich gestehen, ich kann es nicht leiden, gegen zweite Mannschaften zu spielen, weil du nie weißt, was da auf dich zukommt.“
... über die Philosophie beim SV Wiesenthalerhof: „Die Stimmung im Verein ist gut. Unser Ziel ist es einfach, die vielen jungen Spieler, die wir im Klub haben, auszubilden, ihnen Spaß zu bereiten und sie vielleicht, wenn sie hierbleiben wollen, in die erste Mannschaft zu integrieren und ihnen dort auch viel Spielpraxis zu geben. Das funktioniert auch aktuell.“