Mommenheim Teenager hofft auf neuartige Therapie gegen den Krebs

Schon viele Jahre lang kämpft der 13-jährige Johannes Kienatz gegen eine wohl unheilbare Krankheit an, wechselt zwischen Hoffnung und Rückschlägen. Jetzt soll eine neue Therapie helfen.

Im Alter von acht Jahren wurde bei ihm ein Neuroblastom entdeckt. Versucht haben Johannes und seine Ärzte viel, doch der Erfolg blieb bislang aus. Nach zahlreichen Therapien und einmal mehr aufkommender Hoffnung folgte der härteste Rückschlag: Der Krebs kehrte aggressiv zurück, bildete Metastasen. Jetzt gilt der Junge als Palliativpatient, als unheilbar krank.

Reise nach Rom notwendig

Einen Schlussstrich ziehen Johannes und seine Familie aber keineswegs. Und auch die Ärzte sehen noch eine winzige Chance: eine radioaktiv unterstützte Zelltherapie. Ein erster Versuch ist angeschlagen. Doch für die Behandlung muss der Teenager nach Rom reisen. In Deutschland ist die Kinderkrebsforschung noch nicht auf diesem Stand und könnte diese neue Art der Behandlung nicht anbieten.

Konkret sollen Johannes dort Tumorzellen entnommen und radioaktiv aufbereitet und wieder zurückgeführt werden. Darauf würde dann eine weitere Therapie folgen, inklusive eines Aufenthalts in Italien. Die Kosten würden Schätzungen zufolge bei etwa 300.000 Euro liegen. Eine ähnlich hohe Summe würde danach nochmals für eine Anschlussimpfung fällig werden. Die Chancen auf Kostenübernahme durch die Krankenkasse stehen indes schlecht. Als letzte Hoffnung hat die Familie die Spendenaktion „GOal für Johannes“ ins Leben gerufen. Sie wollen damit auch das Krankheitsbild in der Bevölkerung bekannter machen.

Info

Wer Johannes helfen möchte, kann auf das Konto DE09550912002263258102 bei der Volksbank Alzey-Worms unter dem Verwendungszweck „Johannes“ Geld für die Therapie spenden.

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