Niedermoschel Laientheatergruppe „Lewenstein“ wagt einen Blick in die Karten

Freuen sich auf die Aufführung (v on links): Franziska Rahn, Julia Greth, Carina Greth-Creutz, Frauke Haage, Karin Steitz (sitze
Freuen sich auf die Aufführung (v on links): Franziska Rahn, Julia Greth, Carina Greth-Creutz, Frauke Haage, Karin Steitz (sitzend), Tim Rahn, Sandra Dindorf-Hebel, Nicole Damm, Rainer Greth, Arno Barkanowitz, (stehend).

2019 hat die Laientheatergruppe „Lewenstein“ im SV Niedermoschel noch das 40-jährige Jubiläum mit drei ausverkauften Aufführungen groß gefeiert – danach war wegen Corona zwangsweise drei Jahre Sendepause. Im 75. Jubiläumsjahr des Sportvereins wird nun der Neustart gewagt.

Der Neustart der Laientheatergruppe beginnt teilweise mit neuem Personal. Akteure wieder zu gewinnen, war nach der langen Pause gar nicht so so einfach, wie die neue Abteilungs- leiterin, Regisseurin und Mitspielerin Frauke Haage erzählt. Es dauerte einige Zeit und brauchte doch auch manchmal ein Stück Überredungskunst. Personen wie Reiner Erking, der Jahrzehnte lang authentisch spielte, jetzt aber nicht mehr auf den „Brettern“ steht, sind nicht so einfach zu ersetzen. Auch der plötzliche Tod des langjährigen Aktiven Udo Roßbach hat die Truppe stark getroffen.

Für 2023 geht es nun dennoch weiter mit einem humorvollen Schwank in drei Akten von Winfried Reinehr mit dem Titel „Karten lügen nicht“. Das Theaterspiel zeigt eine Kartenleserin, die einen gewaltigen Eindruck als Hellseherin macht und sich mehr diesem Hobby widmet als ihrer eigentlichen Aufgabe, der Führung ihres Gasthauses. Als für ihre Tochter aus den Karten eine künftige reiche Ehe zu deuten ist und zeitgleich plötzlich vor dem Haus mit allerlei Beteiligten Unvorhergesehenes passiert, gibt es die beim Publikum so beliebten Verwirrungen und Verwechslungen kreuz und quer.

Publikum beflügelt

Nach dem Motto jeder ist seines Glückes Schmied werden von den Mitwirkenden (Carina Greth-Creutz, Julia und Rainer Greth, Franziska und Tim Rahn, Karin Steitz, Frauke Haage und Arno Barkanowitz) die eigenen Schicksalsfäden selbst in die Hand genommen und das Theaterspiel läuft im dritten Akt einem äußerst vergnüglichen Lösungs-Höhepunkt entgegen. Wie es am Ende ausgeht, wird von Frauke Haage aber nicht verraten, denn sie will die Spannung bis zu den Aufführungsterminen erhalten.

Sie hofft auf die Unterstützung vieler Zuschauer, die in Niedermoschel schon traditionell für gute Stimmung sorgen und die Theaterakteure auf der Bühne beflügeln, sodass Souffleuse Sandra Dindorf-Hebel im „Kasten“ vor der Bühne nicht viel zu tun haben wird. Die Maske liegt in bewährten Händen von Nicole Damm und Yvonne Güntherodt. Dass das Theaterspiel wie immer eine runde Sache wird, wirken still und leise hinter den Kulissen und in der Küche Reiner, Peter und Matteo Erking, Norbert Weißmüller, Lothar Bäcker sowie Horst Hebel mit.

Info

Die Aufführungen finden am Samstag, 18. November, 20 Uhr, Sonntag, 19. November, 19 Uhr und Samstag, 25. November, 20 Uhr in der Niedermoscheler Lewensteinhalle statt.
Eintrittskarten gibt es im Vorverkauf für acht Euro am Sonntag, 12. November, ab 8 Uhr im Gasthaus „Zur Post“, danach ab dem 13. November jeweils ab 18 Uhr unter der Telefon-Nummer 0151 70402591.

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