Donnersbergkreis Auch Wetter bremst Triker nicht aus

„Bitte heit net...“: So oder ähnlich werden sich die Organisatoren der „Heit net Triker“ und ihre rund 100 Gäste zu Beginn des 5. Trikertreffens auf der Moschellandsburg in Obermoschel angesichts der schlechten Wetterprognosen gedacht haben. Doch Petrus hatte kein Erbarmen und öffnete übers Wochenende wiederholt seine Schleusen für heftige Regenschauer. Was der Feierlaune der „Dreiradfahrer“ allerdings keinen Abbruch getan hat – Triker sind eben hart im Nehmen.

Das haben die Teilnehmer etwa am Samstag unter Beweis gestellt, als sie bei ihrer Ausfahrt in Meisenheim von einem Wolkenbruch überrascht worden sind. Doch der Tross, der an diesem Tag noch um zirka 25 Teilnehmer – darunter acht aus Luxemburg und drei aus Frankreich – erweitert wurde, hat nicht etwa eine Pause eingelegt. „Wenn man anständig gekleidet ist, macht das einem nichts aus“, so Norbert Rinck, einer der Organisatoren der „Heit net Triker“. So haben die blitzenden – in diesem Moment aber eher tropfenden – Maschinen ihren Weg ohne Unterbrechung fortgesetzt. Die Tour führte über Schönborn, Imsweiler und Niederkirchen nach Meisenheim und von dort zurück nach Obermoschel. Maik Braunsdorf („Maik’s Fahrschule“) hatte den zuvor gesegneten Konvoi mit seinen Motorradfreunden abgesichert. Tags zuvor hatten die Verantwortlichen aber doch vor der Witterung kapituliert und eine zweite Ausfahrt abgesagt. Dafür ist im Burg-Ambiente trotz der bescheidenen Wetterlage zu Live-Musik von Timeless ausgelassen gefeiert worden. Dazu seien auch erfreulich viele Besucher aus der Umgebung auf das Gelände gepilgert, betonte Rinck. Hier hatten die meisten der Triker ihr Lager aufgeschlagen. Trotz der widrigen Umstände waren die Teilnehmer voll des Lobes für die Organisatoren. So lautet etwa ein Eintrag im Internet-Gästebuch: „Drei Tage standen die Heit net Triker und ihre freiwilligen Helfer auf der Matte, um uns das Treffen so angenehm wie möglich zu machen und viele, die bis in die Nacht Dienst hatten, waren am frühen Morgen schon wieder auf den Beinen, um uns das Frühstück zu bereiten.“ Bei Kaffee, Kuchen und Pfälzer Spezialitäten konnten die Trikerfreunde drei Tage lang über Gott und die Welt, die Fußball-WM und natürlich ihre Maschinen fachsimpeln. Und bestimmt ist beim Blick nach oben das eine oder andere mal der Satz gefallen: „Bitte heit net...“ (kra)

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