Volleyball RHEINPFALZ Plus Artikel Alsenz gegen Dietersheim zum Saisonstart nur Außenseiter

Lange her: Die TuS Alsenz startet am Wochenende nach 20 Monaten Pause wieder in die Rheinhessenliga.
Lange her: Die TuS Alsenz startet am Wochenende nach 20 Monaten Pause wieder in die Rheinhessenliga.

Für das Damenteam der TuS Alsenz fällt am Wochenende der Startschuss für die Volleyball-Saison 2021/22 des Bezirksverbandes Rheinhessen. Am Sonntag treten sie in der völlig neu sortierten Rheinhessenliga bei der SpVgg Dietersheim an. Eine große bekannte Unbekannte.

Nur noch vier Mannschaften aus der wegen der Pandemie abgebrochenen Spielzeit 2019/20 sind in der neun Teams zählenden Rheinhessenliga übriggeblieben. Das hängt mit coronabedingten Auf- und Abstiegsregelungen, aber auch mit einigen überraschenden Abmeldungen (Nieder-Olm, Gau-Algesheim, Winterbach) zusammen. Gleich fünf Teams rückten aus den unteren Ligen nach, darunter als letzter Aufsteiger die SpVgg Dietersheim, die den abgemeldeten SV Winterbach ersetzt.

Dietersheim? Bisher ein weißer Fleck auf der Volleyball-Landkarte. Aber das Team, das erst 2019/20 in der untersten Klasse neu begann und nun aufgrund von Aufstiegs- und Sonderregelungen gleich drei Klassen höher spielen darf, ist für die TuS nicht gänzlich unbekannt. Denn es handelt sich nahezu um die komplette ehemalige Mannschaft des TuS Bingen-Büdesheim mit Verbandsliga-Erfahrung. Am Sonntag muss die TuS ab 11 Uhr zuerst das Spiel der beiden Aufsteiger Dietersheim gegen Gonsenheim V schiedsen, spielt anschließend in der großen Sporthalle der Realschule plus Bingen-Büdesheim gegen den Gastgeber. Auf Alsenz wartet also kein Neuling, sondern nach Meinung von TuS-Trainer Peter Heß einer der Titelanwärter mit ihrem sehr erfahrenen Coach und Bundesliga-Schiedsrichter Nils Weickert. Die Nordpfälzerinnen sind Außenseiter.

Stark verjüngte Alsenzer

Bei den Alsenzerinnen stehen Urgestein und Zuspielerin Laura Imschweiler, und die erfahrene Aushilfskraft und Außenangreiferin Ivonne Ulbricht nicht zur Verfügung. Mit elf Spielerinnen und einer neu formierten, stark verjüngten Mannschaft fährt Alsenz nach Bingen. Die TuS erhofft sich einen kleinen Vorteil daraus, dass Dietersheim im zweiten Spiel des Tages vielleicht kräftemäßig nachlässt. „Die Spielerinnen sind froh, dass es wieder losgeht und freuen sich trotz der Rahmenbedingungen (unter anderem 3G-Regel) auf das Match“, so Heß.

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