Bad Dürkheim Zwei Auswärtssiege zur rechten Zeit

Mit einem 2:0-Sieg beim Mitkonkurrenten FC Hambach hat in der A-Klasse Mitte TuS Friedelsheim seine Chance auf den Klassenverbleib verbessert.

Bad Dürkheim. Manchmal lohnen sich Beobachtungen von Gegnern. „Ich glaube, den laufstarken Mergim Binakay gegen den Hambacher Spielmacher Kevin Frick spielen zu lassen, war eine gute Entscheidung“, freute sich TuS-Trainer Willi Ritz. Auch eine zweite Besonderheit – die Hambacher schlagen Freistöße gerne auf den zweiten Pfosten, wo Peter Buck lauert – überraschte Friedelsheim nicht. Tobias Bartnik zeigte seine Stärke in Luftduellen. Nach nervösem Beginn, der von beiderseits großem Respekt geprägt war, erarbeiteten sich beide Teams bis zur Pause jeweils nur eine Chance. Im zweiten Abschnitt verließ die Gastgeber mehr und mehr die Kraft. Friedelsheim ging mit einem an Kai-Uwe Gießler verursachten und von Rafael Maas verwandelten Elfmeter in Führung (58.). Hambach spielte danach offensiver, was TuS etliche gute Konterchancen eröffnete. „Da ist aber zu oft der letzte Pass nicht angekommen“, monierte Ritz. Erst in der letzten Minute fiel das erlösende 2:0. Nach einem Konter legte Maas den Ball quer und Patrick Wetzler traf. In dieser Partie der A-Klasse Nord machte der FVF einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt. Die Gastgeber standen zu Beginn sehr tief und gingen sogar in Führung (19.). „Gut, dass wir quasi im Gegenzug durch Mohammed Shanab ausgeglichen haben“, atmete der Freinsheimer Trainer Holger Leidig auf. Dennoch blieb die Partie lange offen. „In der zweiten Hälfte war es mit fortschreitender Zeit immer mehr ein Spiel auf ein Tor“, schilderte Leidig die nun einseitige Begegnung. Ramazan Karaoglan erzielte das 2:1 (62.) und machte mit dem 3:1 (79.) den Deckel drauf. Die Concordia resignierte und die Freinsheimer fuhren nach Toren von Mohammed Shanab (85.), Masen Shanab (88.) und Enrico Hinz (90.) noch einen 6:1-Kantersieg ein. „Das müsste uns eigentlich reichen“, hofft FVF-Torwart Sebastian Müller. Offensive war Trumpf in einer Partie, in der es für beide Vereine nur noch um das Prestige ging. „Wir waren die bessere Mannschaft, mussten aber bis zur Pause zweimal einem Rückstand hinterherlaufen“, verdeutlichte SVW-Trainer Günther Golfier. Rainer Stork (15.) und Joshua Josy (39.) hatten jeweils kurz nach den Toren für Schauernheim (9., 37.) die passenden Antworten parat. Mit zwei weiteren Treffern binnen zehn Minuten stellte Stork die Weichen auf Sieg (53., 63.). Nachdem der SVS aber einen Foulelfmeter zum 3:4 verwandelte (75.), wurde die Begegnung noch einmal spannend. Ein 4:4 war möglich. „Endlich haben wir mal wieder ein Spiel in Schauernheim gewonnen“, betonte Golfier. (thl)

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