Bad Dürkheim Von Pfälzern in Amerika und verwirklichten Träumen

Im Burgund steht die Weinlese an. Das sorgt im Film „Der Wein und der Wind“ nicht nur für Arbeit, sondern auch für Familienkonfl
Im Burgund steht die Weinlese an. Das sorgt im Film »Der Wein und der Wind« nicht nur für Arbeit, sondern auch für Familienkonflikte. Dazu kommt die idyllische Landschaft.

Das Festival ist Teil des Kultursommers Rheinland-Pfalz und wird sich dem diesjährigen Motto „Heimat(en)“ aus ganz verschiedenen Blickwinkeln nähern. Eröffnet wird das Sommerkino am Donnerstag, 8. August, passend zum Thema mit dem Dokumentarfilm „Hiwwe wie driwwe“, der sich dem pfälzischen Dialekt und der pfälzischen Kultur in den USA nähert. Dazu kommen auch die beiden Filmemacher nach Freinsheim. Der Veranstalter, die Initiative für Filmkultur mit Sitz in Oldenburg, teilt mit, dass diesmal das deutsche Kino mit drei Filmen vertreten ist. Dabei sind zwei Reisemovies zu entdecken: In „Grüner wird’s nicht, sagte der Gärtner und flog davon“ (10. August) geht es mit einem klapprigen Propellerflugzeug aus Bayern Richtung Norden, in „25 km/h“ (15. August) machen sich Lars Eidinger und Bjärne Mädel mit dem Mofa auf den Weg. „Gundermann“ von Andreas Dresen zeigt die Zerrissenheit des Lebens eines Musikers in der DDR auf und war mit sechs Auszeichnungen der große Gewinner des Deutschen Filmpreises 2019. In weiteren Filmen geht es um die Verwirklichung von Träumen („Edie – für Träume ist es nie zu spät“) und das Sich-Behaupten in schwierigen Lebenssituationen („Der Klavierspieler vom Gare du Nord“, „Astrid“). „Der Wein und der Wind“ spielt zwar im französischen Burgund, hat aber nicht nur landschaftlich viele Parallelen zur Pfalz. Den Abschluss macht ein Film aus Island. In „Gegen den Strom“ kämpft die 50-jährige Hella als leidenschaftliche Umweltaktivistin für den Erhalt ihrer Heimat. Teil des Sommerkinos ist immer auch ein Stummfilmkonzert. Am 11. August wird „Mutter Krausens Fahrt ins Glück“ aus dem Jahr 1929 gezeigt. Der in Altleiningen geborene Regisseur Phil Jutzi habe mit diesem Klassiker des „proletarischen Films“ ein bis heute aktuelles Werk geschaffen, findet der Veranstalter. Auch in diesem Jahr versorgt die umliegende Hotellerie und Gastronomie ab 18 Uhr Kinobesucher im Von-Busch-Hof mit Speisen und Getränken. Zum Filme schauen geht es dann in die Zehntscheune.

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