Bad Dürkheim Schröcks Ärger noch nicht verraucht

Sieht in der Roten Karte gegen Thomas Nebel einen Hauptgrund für die Niederlage vergangene Woche: Andreas Schröck ärgert sich no
Sieht in der Roten Karte gegen Thomas Nebel einen Hauptgrund für die Niederlage vergangene Woche: Andreas Schröck ärgert sich noch ein wenig über seinen Spieler, will aber nicht nachkarten.

«FREINSHEIM.»Nach der 0:2-Heimniederlage gegen Billigheim-Ingenheim bei der Saisonpremiere muss Bezirksligist FV Freinsheim aufpassen, dass es keinen Fehlstart gibt. Heute, 15 Uhr, tritt das Team bei Landesliga-Absteiger BSC Oppau an, dessen Gesicht sich deutlich verändert hat.

FVF-Coach Andreas Schröck will nicht nachkarten, aber so ganz ist der Zorn über die Rote Karte für Kapitän Thomas Nebel noch nicht verraucht: „Ich ärgere mich über diese Situation, weil wir umstellen mussten.“ Dieser Platzverweis habe den Spielausgang entscheiden beeinflusst. Nebel sei zwar rüde gefoult worden, aber für seine Reaktion sei eine Rote Karte vertretbar gewesen. Der Innenverteidiger wird dem Team im Spiel bei seinem Ex-Klub auf jeden Fall fehlen. Angesichts wichtiger Ausfälle im Offensivbereich war dem Trainer klar, dass im Spiel nach vorne noch Luft nach oben sein werde. „Wir haben keine Entlastung hinbekommen, hatten zu schnell den Ball wieder verloren“, moniert Schröck. Derzeit müsse er improvisieren. „Im Moment zählen nur Tugenden wie Einsatz, Siegeswille, Laufbereitschaft und Kampfgeist“, sagt der Coach vor den beiden aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen in Oppau und Maxdorf. Zwei Teams mit vergleichbarer Stärke, gegen die die Tagesform den Ausschlag geben dürfte. In den Kader wird Sascha Schmitt zurückkehren, der im Pokalspiels der Reserve gegen Fußgönheim II 70 Minuten Spielpraxis sammelte. Vielleicht reicht es auch für Nico Schubert, der seinen Urlaub beendet hat. Dagegen ist der Einsatz von Alexander Haferstroh wegen einer Sprunggelenkverletzung fraglich. Die Oppauer, die mit einem 1:1 in Maxdorf gestartet sind, haben ihre personellen Abgänge offenbar gut verkraftet. Von den neu verpflichteten Akteuren haben sich Andrei Claudiu Rontea als Rechtsverteidiger, sowie die Mittelfeldspieler Sebastian Tittel und Dirk Hilzendegen einen Stammplatz erkämpft. Der ehemalige Friedelsheimer Patrick Wetzler nimmt eine Jokerrolle ein.

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