Bad Dürkheim Mühsam erarbeiteter Dreier

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Bad Dürkheim. Ein mühsam erkämpfter Sieg: Mit 3:1 (2:1) bezwang SV Rot-Weiss Seebach am letzten Vorrunden-Spieltag der Fußball-Bezirksliga 08 Haßloch. In der ansehnlicheren ersten Hälfte erzielte Seebach zwei schöne Tore, in der zerfahrenen zweiten Halbzeit hatten die Hausherren durchaus Glück, dass statt des Ausgleichs Minuten vor dem Abpfiff das 3:1 fiel.

Seebach

hatte, zumindest in der ersten Hälfte, die bessere Spielanlage gegen engagiert kämpfende Haßlocher. Als sich Dominik Euler in der 19. Minute den Ball an der Mittellinie holte und ihn Pascal Beyer in den Lauf spielte, stand es 1:0. Nach einem weiten Torabschlag von RWS-Keeper Sven Seidenspinner kam Beyer in der Spitze an den Ball, der Haßlocher Torhüter war herausgelaufen, aber Beyers Lupfer landete haarscharf neben dem Tor. Unmittelbar darauf fiel das 2:0 durch André Werner dann doch, wieder nach einem schönen Seebacher Spielzug. Drei Minuten später traf Andreas Schmidt mit einem Freistoß aus 18 Metern zum 1:2, Seidenspinner hatte keine Chance. Kurz danach hatten die Hausherren ziemliches Glück, als ein weiterer Haßlocher Freistoß am Innenpfosten landete, der Ball ins Feld zurückprallte und der Nachschuss weit über das Tor flog. Bis zum Pausenpfiff von Schiedsrichter Rolf Göttel – er hätte hie und da und besonders in der zweiten Hälfte durchaus etwas härter durchgreifen dürfen – war das Seebacher Spiel oftmals geprägt durch ungenaues Passen. Das wollte Rot-Weiss korrigieren, was weitere Freistöße provozierte, die aber harmlos blieben. Bei einem intelligenten Spielzug bekam der freistehende Matthias Loh den Ball quer über den ganzen Platz zugespielt, der leitete ihn zum in der Mitte mitgelaufenen Dominik Euler weiter, doch der wurde von seinen zwei Bewachern abgeblockt. In der zweiten Hälfte legte Haßloch bezüglich Kampf- und Laufbereitschaft noch einen Zahn zu, Seebach stagnierte in dieser Hinsicht, zeigte auch kaum noch Spielwitz. Nach einem Haßlocher Konter rettete Seidenspinner mit einer tollen Parade den Seebacher Vorsprung, das Spiel wurde nickliger und war wegen vieler Unterbrechungen ziemlich zerfahren. Zwingendes gab es auf beiden Seiten nicht mehr zu sehen. Mit Werners 3:1 in der Schlussphase war das Spiel dann gelaufen, Haßloch wirkte bei diesem Treffer regelrecht überrumpelt. „Die ganzen 90 Minuten sind Stückwerk geblieben. Die zweite Hälfte war ein reiner Abnutzungskampf“, meinte Seebachs Trainer Roland Beck. (mkö)

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