Bad Dürkheim Grethens erstaunliche Frühform

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BAD DÜRKHEIM. Ausgerechnet am Wochenende des „Tages des Handballs“ in Frankfurt fand die erste Pfalzpokalrunde statt. Wie im Vorfeld erwartet, waren dort auch einige aktive Handballer aus der Region am Start. Hinzu kam, dass im Vorfeld der ersten Pokalrunde kein Hallentraining stattfinden konnte. Gàbor Tüdös, Trainer der A-Klasse-Mannschaft der SKG Grethen, sah dennoch Erstaunliches.

Kurz vor Rundenbeginn verletzte sich mit Lukas Lentz ausgerechnet der Haupttorschütze bei der SKG Grethen. Durch seinen Kreuzbandriss wird er wohl die komplette Saison ausfallen. Nun muss die Mannschaft noch enger zusammenrücken. Der Pokalfight kam hier zum richtigen Zeitpunkt. Gegen die starken Speyerer, die teilweise hart zur Sache gingen, setzten die Grethener ein erstes Zeichen. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung wurde die zweite Runde des Verbandspokals erreicht. Bereits in der ersten Spielhälfte konnte sich die Mannschaft von Gàbor Tüdös etwas absetzen und ging mit einem Drei-Tore-Vorsprung in die Kabine. In Halbzeit zwei, als die Gastgeber immer robuster, nahezu überhart zur Sache gingen, nutzte die Tüdös-Sieben ihre Überzahl durch die aus der Spielweise resultierenden Zwei-Minuten-Strafen der Hausherren eiskalt aus und zog auf 15:22 davon. Nach dem 20:28 dann begann das große Auswechseln Seiten der Grethener. „Wir hatten Angst vor Verletzungen“, so Tüdös. Bestens integriert haben sich trotz der schlechten Vorbereitungsmöglichkeiten auch die beiden Torhüter. Tüdös: „Sie haben einen guten Job gemacht. Ich habe eine sehr reife Leistung meiner Mannschaft gesehen. Wir müssen uns nun schnell von diesem Kampf erholen, nächste Woche empfangen wir mit dem TV Lambsheim einen sehr robusten Gegner.“ Gelingt es der Mannschaft, an die Leistungen vom Wochenende anzuknüpfen, sollte der Klassenerhalt im Bereich des Möglichen liegen. (mzn)

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