Bad Dürkheim Ein Sieg zum Jahresende

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Bad Dürkheim. Drei Spiele und noch kein Sieg. Drei Spiele, aber erst eins verloren. Es ist also die Frage, ob das Glas halb voll oder halb leer ist beim Hallenhockey-Zweitbundesligisten Dürkheimer HC. Sei es, wie es ist, im letzten Spiel des Jahres morgen gegen den Rüsselsheimer RK soll das Glas endlich voller werden (16 Uhr, Heisenberg-Gymnasium).

„Die Liga ist relativ eng beisammen“, beschreibt DHC-Trainer Andreas Schanninger die Lage. „Natürlich haben wir uns mehr Punkte erhofft und auch erwartet, aber da muss halt alles passen.“ Die Dürkheimer stehen mit ihren zwei Punkten auf Tabellenplatz fünf im Sechserfeld, das Torverhältnis ist mit 13:15 leicht negativ. Rüsselsheim macht sich mit sechs Zählern auf dem zweiten Tabellenplatz breit, mit 13:12 ist das Trefferverhältnis der Mannen vom Ruderclub aber auch keineswegs bestechend gut. Verletzungen, Krankheit, aber auch fehlende Cleverness haben bis jetzt ein besseres Abschneiden der Dürkheimer verhindert. Im Spiel gegen Tabellenführer SC Frankfurt 1880 am vergangenen Samstag, die Partie ging 6:8 verloren, habe sein Team „vieles, vieles richtig gemacht, was wir in den vergangenen Monaten versucht haben uns anzueignen“, lobt „Schanni“. Die Leidenschaft, die Fähigkeit, ein Spiel in der Hand zu haben – das war positiv. Negativ: die schlechte Chancenverwertung. „Wir haben zu wenig Abschlüsse“, kritisiert der Trainer. „Wir haben zwar Chancen, schießen aber nicht aufs Tor.“ Das sei am Sonntag beim Remis in Bad Kreuznach besser gewesen. „Da haben wir fünf Feldtore geschossen und hatten die Sache auch im Griff.“ Nur die letzten sieben Minuten in Unterzahl, lief schlecht: „Alte Muster, mit hängenden Schultern gewartet, dass es passiert.“ Alles verarbeitet, alles besprochen, so Schanninger. „Das Dienstagstraining war gut.“ Wenn auch immer wieder der eine oder andere Spieler aus beruflichen Gründen fehlt, was das Einstudieren von automatischen Abläufen selbstredend erschwert. „Es läuft darauf hinaus, dass der Großteil der Mannschaft nur einmal pro Woche trainieren kann“, bedauert der DHC-Übungsleiter. Doch er ist zuversichtlich: „Wenn die Einstellung stimmt, kommt der Rest von alleine.“ Zwar gebe es erfahrungsgemäß gegen Rüsselsheim immer enge Spiele, Nuancen entschieden in der Regel. Das Ziel ist klar: „Wir müssen das Momentum auf unserer Seite haben und wollen natürlich mit einem Sieg das Jahr abschließen.“ |pes

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