Bad Dürkheim Außer Spesen nichts gewesen

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Kein gutes Wochenende für die beiden Dürkheimer Fußball-Bezirksligisten. Rot-Weiss Seebach verlor sein Auswärtsspiel in Jockgrim 0:3 und der SV 1911 ging in Steinfeld gar mit 0:6 baden.

Bad Dürkheim. TSG Jockgrim - RW Seebach 3:0 (0:0). Eine Woche nach dem 3:0-Auswärtssieg bei Neuling Heiligenstein gab es für die Rot-Weissen wieder ein 3:0 – allerdings mit anderen Vorzeichen. Dabei begann die Partie furios für die Gäste. Schon in der ersten Minute waren Pascal Beyer und Dominik Euler im Strafraum aufgetaucht. Die Südpfälzer klärten zur Ecke und als die hereinkam, stocherte Aygün Coban die Kugel aus kurzer Distanz an den Pfosten. „Es gab eine lange Phase des Abtastens, in der beide Mannschaften in erster Linie Fehler vermeiden wollten. Trotzdem war es ein gutes Spiel“, sagte Seebachs Trainer Roland Beck. Die beste Möglichkeit der Gastgeber machte Torwart Sven Seidenspinner mit einer tollen Parade zunichte. Im zweiten Durchgang führte ein Traumtor der TSG zum 1:0 (53.). Der Ball schlug aus 25 Metern im Winkel ein.Ein Treffer an dem die Rot-Weissen zu knabbern hatten. Jockgrim beflügelte dieses Tor und nach einem groben Abwehrfehler der Gäste erhöhten die Südpfälzer auf 2:0 (63.). „Damit war das Spiel gelaufen, wir hatten nichts mehr zuzusetzen“, erklärte der Coach. Die gut strukturierten Jockgrimer spielten in der Folge und mit dem 2:0 im Rücken befreit auf, während bei Seebach die Beine immer schwerer wurden. In der letzten Minute führte ein Konter der TSG zum 3:0. Ein Ergebnis, an dem es für Seebach nichts zu rütteln gab. SG Steinfeld/Schweighofen/Kapsweyer - SV 1911 Bad Dürkheim 6:0 (3:0). Die Partie stand für den SV 1911 unter einem schlechten Stern. „Ich habe am Spieltag drei Absagen wegen Verletzungen und aus beruflichen Gründen bekommen“, klagte Trainer Jens Andrä. Er musste die Mannschaft auf mehreren Positionen umkrempeln, was dem noch nicht gefestigten Gefüge nicht guttat. „Steinfeld hat auch viel stärker gespielt als in der ersten Partie bei 08 Haßloch, als ich das Team beobachtet habe.“ Die Gastgeber operierten mit vielen langen Bällen und hatten große Vorteile in Luftzweikämpfen. Dürkheim bekam keinen Zugriff auf die Partie, die nach knapp 20 Minuten entschieden war. Schon nach drei Minuten war ein verlängerter Freistoß der Ausgangspunkt für das 1:0 der SG. Die eingespielten Steinfelder setzten nach und erhöhten mit zwei weiteren Treffern auf 3:0 (13., 19.). Beim Stand von 2:0 reklamierten die Gäste bei einer Attacke auf Sebastian Schmidt, der erstmals in dieser Runde spielte, vergeblich Elfmeter. Nach der Pause machte Steinfeld mit drei weiteren Toren das halbe Dutzend voll. „Das war ein Tiefschlag, ich bin enttäuscht. Die vielen Ausfälle können wir nicht kompensieren“, resümierte Andrä. (thl)

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