Italien-Bilder Kunst und KI: Aktion und Ausstellung des Vereins Kunstpfade in St. Martin

Ein vergessenes Werk des Pointilismus? Nein, dieses Motiv hat ein KI-Programm nach Vorgaben geschaffen.
Ein vergessenes Werk des Pointilismus? Nein, dieses Motiv hat ein KI-Programm nach Vorgaben geschaffen.

Unterschiedlichste Stile kommen in der Ausstellung „Bella Italia“ zum Ausdruck. Interessant ist die Frage nach dem Künstler: Entstanden sind die Bilder aus Anweisungen, die einer Künstlichen Intelligenz gegeben wurden.

„Weiche, nebelverhüllte Hügel in der Toskana. Endlose Strände an der Adria. Canale Grande in Venedig. Uffizien in Florenz und so vieles mehr“: So beschreibt der Verein Kunstpfade, was in seiner Ausstellung ab 21.4. im Atelier Rothpauser unter dem Titel „Bella Italia“ zu sehen sein wird.

Das Projekt geht aber noch tiefer an diesen spannungsreichen Ort: „Danach zeigen verschiedene eingeladene Künstlerinnen und Künstler der KI, was Kunst ist.“ Das heißt, an jedem Öffnungstag werden „echte“ Künstler da sein und Menschenhand anlegen an die computergenerierten Schöpfungen. Mit jedem Ausstellungstag wird sich so das Gesamtbild wandeln. Bereits angemeldet haben sich – neben dem Vorsitzenden des Vereins Herbert Pauser – Anja Adamson, Gaby Bauer, Petra Neumahr, Manfred E. Plathe, Anja Roth, Lutz Schoenherr und Cordula Wagner. Die Aktion im Atelier Rothpauser in St. Martin läuft zwischen 27.4. und 26.5. samstags von 15 bis 17 oder sonntags von 11 bis 13 Uhr.

Die einzige Gelegenheit, das Ergebnis dieses Zusammenwirkens von „echter“ Kunst und virtueller KI-Bildschöpfung in seiner finalen Gestalt zu sehen, besteht am Sa 1.6., 15-17 Uhr. Tags drauf nämlich werden die Kunstwerke von 11 bis 13 Uhr versteigert.

„Bella Italia“ – Ausstellung/Kunstaktion des Vereins Kunstpfade: 21.4.-2.6., Sa 15-17, So 11-13 Uhr; St. Martin, Atelier Rothpauser, Kirchstr. 5; Eröffnung: 21.4., 14 Uhr, Pfarrkirche St. Martin; Anmeldung und Informationen auf www.vernissage.kunstpfade.de

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