Kultur Ufa-Schauspielerin: Ilse Petri gestorben

Kurz vor ihrem 100. Geburtstag ist die Schauspielerin Ilse Petri in München gestorben. Sie stand seit 1935 vor der Kamera und war eine der letzten Überlebenden der klassischen Ufa-Zeit. Zunächst als Professorentochter („Der Raub der Sabinerinnen“, 1936) und Sekretärin („Mädchen im Vorzimmer“, 1940) eingesetzt, bestand sie neben Vaterfiguren wie Karl Valentin („Donner, Blitz und Sonnenschein“, 1937) und Heinrich George („Die Degenhardts“, 1944). Als Musikerin feierte sie in „Fanfaren der Liebe“ (1951) und „Fanfaren der Ehe“ (1953) ihre größten Erfolge. Die Wiesbadener Murnau-Stiftung begeht ihren Geburtstag mit einer Filmvorführung an diesem Wochenende. Petri, die laut einer Todesanzeige in der „Süddeutschen“ bereits im Februar starb, wollte daran teilnehmen.