Interview RHEINPFALZ Plus Artikel Koch Johann Lafer über den 1. FC Kaiserslautern: Von solchen Fans träumt jeder Klub

Davon träumt wohl jeder Fan des 1. FC Kaiserslautern: Einmal auf dem Rasen des Fritz-Walter-Stadions gegen den Ball treten. Joha
Davon träumt wohl jeder Fan des 1. FC Kaiserslautern: Einmal auf dem Rasen des Fritz-Walter-Stadions gegen den Ball treten. Johann Lafer (links) und die Fernsehreporter-Ikone Marcel Reif durften es beim gemeinsamen Fotoshooting für das Magazin des Starkochs erleben. Reif entfachte bei Lafer das Feuer und die Leidenschaft für den FCK.

Johann Lafer gehört zur Champions League der Köche. Beim 1. FC Kaiserslautern liegt diese Zeit schon länger zurück. Dennoch verbindet beide einiges. EIn Gespräch übers Kicken und Kochen.

Herr Lafer, was unterscheidet den Zuschauer im Fritz-Walter Stadion von einem Gast im Restaurant?
Du merkst beim 1. FC Kaiserslautern, was der Unterschied ist zwischen einem Kunden und einem Fan. Der Fan kommt immer, der Kunde nicht. Der sagt, dass es schlecht war oder teuer. Und dann bleibt er weg. Aber der Fan kommt trotzdem immer wieder, egal ob es ihm schlecht geht oder seinem Verein. Der Kunde will für seine Leistung eine Gegenleistung vom Koch. Das will ich von Kaiserslautern zwar auch, aber selbst wenn dem nicht so ist, bleibt der Fan seinem Klub treu.

Sie kommen aus Österreich, sind in Guldental im Norden von Rheinland-Pfalz heimisch geworden – und Fan des FCK. Wie kam es dazu?
Als Marcel Reif beim ZDF war, kam er mit Dieter Kürten häufiger hier vorbei. Da waren wir oft auf dem Betzenberg. Ich komme ja auch vom Bauernhof und habe recht schnell gemerkt, dass ein Ausflug ins Stadion eine ehrliche und leidenschaftliche Unternehmung ist. Die ganzen Skandale in der Führungsriege haben diese Begeisterung verwässert, die zusätzlichen Schlagzeilen waren Mist, aber die Emotionen sind noch immer da.

Was macht den Klub für Sie aus?
Die Pfälzer sind so ehrliche Menschen. Unter der Woche auf dem Acker und am Samstag ist es der heilige Gral, ins Stadion zu gehen. Wenn ich nach Frankfurt oder Mainz gehe, ist das auch Fußball. Aber neutraler. Ich habe das Gefühl, dass es in Kaiserslautern eine ganz außergewöhnliche Atmosphäre ist, eine richtige Fangemeinde. Und davon träumt doch jeder Klub.

Johann Lafer.
Johann Lafer.

Wie erleben Sie die aktuelle Saison?
Ganz ehrlich, ich hatte bei Dimitrios Grammozis als Trainer kein gutes Gefühl. Als ich gelesen habe, dass Friedhelm Funkel kommt, habe ich mir sofort Hoffnungen gemacht, dass er das noch drehen kann. Das Halbfinale im Pokal war noch gar nicht vorbei, da habe ich ihm eine Nachricht aufgesprochen: Wenn Lautern gewinnt, lade ich alle zum Essen ein. Funkel ist 70 Jahre alt, das ist für ihn ja auch eine Herausforderung. Kaiserslautern ist für Trainer leider kein einfaches Pflaster. Als Außenstehender habe ich das Gefühl, genauso wie bei den Bayern, dass da viel zu viele Leute mitreden.

Waren Sie diese Saison im Stadion?
Ich habe eine neue Fernsehsendung und muss Samstag, Sonntag und Montag aufzeichnen. Deshalb habe ich aktuell meine ganzen Wochenenden verschossen – und keine Zeit fürs Stadion. Ich gönne es dem Friedhelm Funkel und der ganzen Region so sehr, dass sie in der Liga bleiben. Der FCK ist für die Region so wichtig! Ohne jemandem zu nahe zu treten, aber so viel kann man da in der Umgebung von Kaiserslautern ansonsten nicht erleben. Ich wäre auch unheimlich gerne zum Pokalfinale nach Berlin gekommen, kann aber nicht, weil ich da auf einem Kreuzfahrtschiff arbeite.

Können Sie sich als Küchenchef besonders gut mit Trainern identifizieren?
Ich würde gerne mal verstehen, welchen Unterschied ein Trainer für eine Mannschaft macht. Zum Beispiel der VfB Stuttgart, unter Pellegrino Matarazzo haben sie alles vergeigt und nun werden sie Zweiter unter Sebastian Hoeneß. Das ist phänomenal. Steffen Baumgart hat mir gesagt, dass er in Köln überhaupt nicht mehr an die Mannschaft rankam. Irgendwie kann es vorkommen, dass der Trainer ins Leere läuft. Ich kenne das vom Kochen. Wenn du in einer Küchenmannschaft ein, zwei hast, die nicht mitziehen, kann das ganze Gleichgewicht kippen.

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