Neustadt Kultur-Magazin: Michael Landgraf in den Pen aufgenommen

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. Der Neustadter Autor und Pfarrer Michael Landgraf, Leiter des Religionspädagogischen Zentrums und des Bibelmuseums in Neustadt, ist bei der jüngsten Jahrestagung in Göttingen in den Kreis des Pen-Zentrums Deutschland aufgenommen worden. Die Mitgliedschaft in dem Schriftstellerverband erfolgt nur auf Vorschlag, der von mindestens zwei bereits im Pen organisierten Befürwortern unterstützt werden muss, sowie anschließender Bestätigung durch die Vollversammlung. Die Pen-Vereinigung hat in Deutschland derzeit laut eigenen Angaben rund 750 Mitglieder, darunter fast alle namhaften deutschen Schriftsteller, die mit ihren Werken in den letzten Jahren die Feuilletons dominierten. In unserer Region ist Michael Landgraf das einzige Mitglied. Dem Pen-Zentrum gehören aber unter anderem auch die inzwischen in Berlin lebende Schriftstellerin Gabriele Weingartner und Hans Thill, der künstlerische Leiter des Künstlerhauses Edenkoben, an. Wie Michael Landgraf mitteilte, erfolgte seine Aufnahme auf der Grundlage von vier seiner mittlerweile über 90 im Buchhandel erhältlichen Titel, der historischen Romane „Felix zieht in den Krieg“ und „Der Protestant“, des interreligiösen Sachbuchs „Schalom Martin“ und der Kinderlesebibel. Neben literarischen Gesichtspunkten spielt bei der Aufnahme in den Pen auch das Bekenntnis zu Grundwerten wie Frieden, Völkerverständigung und Freiheit des Wortes eine Rolle, die in der internationalen Pen-Charta niedergelegt sind.

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