Wirtschaft BASF: Zuversicht trotz trüben Ausblicks

Konzernchef Martin Brudermüller: „Das BASF-Team läuft in der Krise zur Hochform auf.“
Konzernchef Martin Brudermüller: »Das BASF-Team läuft in der Krise zur Hochform auf.«

Die BASF hat Anfang dieses Jahres beim Gewinn Federn lassen müssen. Der Chef des Ludwigshafener Chemiekonzerns, Martin Brudermüller, machte am Donnerstag zugleich klar, dass es im laufenden Quartal noch dicker kommt.

Wegen der Corona-Pandemie habe die BASF ihre Geschäftserwartungen drastisch reduziert, sagte der BASF-Vorstandsvorsitzende zur Vorlage der Geschäftszahlen für das erste Quartal. Für die Monate April bis Juni erwartet Brudermüller einen massiven Gewinneinbruch und schloss auch rote Zahlen nicht aus. Ein wesentlicher Grund dafür sei der „weltweite Stillstand“ in der Automobilindustrie, die der wichtigste Industriekunde der BASF ist. Erst in der zweiten Jahreshälfte geht Brudermüller von einer langsamen Verbesserung aus. Er erwartet, dass die BASF gestärkt aus dieser Situation herauskomme. Der Konzern profitiere von seinen soliden Finanzen und seinem breit angelegten Geschäft. Das BASF-Team laufe in der Krise zur Hochform auf, sagte er.

Mehr zum Thema:

BASF beschleunigt Personalabbau im Stammwerk