Rheinpfalz Maria Rosenberg: Schwestern gehen im August

WALDFISCHBACH-BURGALBEN. Die drei Schwestern von Maria Rosenberg werden zum 1. August den Wallfahrtsort verlassen. Dies teilte gestern die Diözese mit. Grund dafür sei ihre Entscheidung, in das Dominikanerinnenkloster zur heiligen Rosenkranzkönigin in Wettenhausen überzutreten.

In Zeiten abnehmender Ordensein-tritte hielten es die Schwestern für gut, wenn sich kleine Gemeinschaften gleicher Spiritualität zusammenschließen, um mit vereinten Kräften das Charisma ihres Ordensgründers neu zu beleben, lautet die Begründung. Das Kloster Wettenhausen liegt zwischen Ulm und Augsburg. Es wurde nach der Säkularisation 1802/03 von Dominikanerinnen aus Augsburg 1865 wieder besiedelt. Seit 150 Jahren leben, beten und wirken dort Dominikanerinnen, derzeit sind es neun. Bischof Karl-Heinz Wiesemann hatte die Schwestern im August 2010 nach Maria Rosenberg entsandt, um mit Pfarrer Volker Sehy den Wallfahrtsort zu betreuen und ein Geistliches Zentrum aufzubauen. „Sie werden eine schmerzliche Lücke hinterlassen“, bedauert Sehy den Weggang von Schwester Theresia Mende, Schwester Lucia Goncalves de Quadros und Schwester Mechthild Steiner. Doch verstehe er ihren Entschluss. Ihre Angebote wie Gebetsschule, Exerzitien, Glaubenskurse und Katechesen für Kinder und Jugendliche fanden großen Anklang. Darum werden die Schwestern einige Kurse auf Bitten von Sehy weiterführen. (red)

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