Kommentar RHEINPFALZ Plus Artikel Urteil gegen Uefa: Super League ist vom Klub der Besten weit entfernt

Für die Uefa und Präsident Aleksander Ceferin ist das Urteil des Europäischen Gerichtshofs eine Ohrfeige.
Für die Uefa und Präsident Aleksander Ceferin ist das Urteil des Europäischen Gerichtshofs eine Ohrfeige.

Uefa und Fifa werden in ihrer Macht beschränkt. Die Besten unter sich, das ist der Traum vieler großer Vereine. Dabei machen sie einen altbekannten Fehler.

Wer im großen Geschäft des Fußballs an Zufälle glaubt, der ist ein Narr: Just wenige Tage vor dem Urteil des Europäischen Gerichtshofs zur Klage der Super-League-Initiatoren gegen die Uefa hat der Weltverband Fifa seine Pläne für die neue Klub-WM veröffentlicht: Ein Turnier alle vier Jahre mit 32 Mannschaften, darunter zwölf aus Europa. Unter anderem qualifiziert für die erste Auflage im Sommer 2025 sind bereits Real Madrid, Manchester City, Paris Saint-Germain, Inter Mailand oder Bayern München. Barcelona könnte folgen, genauso wie AC Mailand.

Das klingt nach, nun ja, einer Super League. Auch die Fifa wagt den Frontalangriff auf die Champions League, im Kampf um die großen Fußballmarken will Präsident Gianni Infantino ganz vorne mitmischen. Es geht, natürlich, um Milliardensummen, die verteilt werden wollen. Nach EM, Klub-WM und „richtiger“ WM ist erst 2027 wieder ein fußballfreier Sommer in Sicht. Was das mit den Elite-Kickern macht, ist ein anderes Thema.

An dieser Stelle finden Sie ein Video via Glomex.

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Der Wunsch der größten Mannschaften des Kontinents, unter sich zu sein, ist nicht neu – und er ist nachvollziehbar. Wenn es national schon wenig Konkurrenz gibt, will man sich zumindest international mit den (vermeintlich) Besten messen. Mit dem Cup der Landesmeister und nachfolgend der Champions League hat die Uefa dafür ein formidables Format geschaffen. Durch die ständige Vergrößerung des Teilnehmerfeldes hat sie allerdings ihren eigenen Wettbewerb ausgehöhlt und ihm die Attraktivität genommen: Nicht nur aus weniger bedeutenden nationalen Ligen kamen die Teams, aus den Top-Ligen sind auch Dritt- und Viertplatzierte dabei. Dabei haben auch hier immer nur Vereine aus den selben maximal vier Länden realistische Chancen auf den Henkelpott.

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