Handball RHEINPFALZ Plus Artikel TuS Dansenberg startet gut vorbereitet in die Aufstiegsrunde

Wichtiger Rückhalt: Dansenbergs Torhüter Kevin Klier.
Wichtiger Rückhalt: Dansenbergs Torhüter Kevin Klier.

Der TuS Dansenberg startet am Samstag (19.30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den TV Willstätt in die Aufstiegsrunde zur Zweiten Handball-Bundesliga. Um in das Viertelfinale einzuziehen, muss die Mannschaft von Trainer Steffen Ecker in der siebenköpfigen Vorrundengruppe mindestens drei Teams hinter sich lassen.

Die nicht an sportliche Kriterien gebundene Meldung des TV Willstätt zur Aufstiegsrunde kam durchaus überraschend, da die Mannschaft aus der Nähe von Offenburg in den vergangenen beiden Spielzeiten jeweils nur knapp dem Abstieg entgangen war. Beim vorzeitigen Saisonabbruch belegten die Ortenauer mit einer Bilanz von 7:1 Punkten allerdings Rang zwei. Gegen die ebenfalls an der Aufstiegsrunde teilnehmenden Ligarivalen VfL Pfullingen (34:33) und HC Oppenweiler-Backnang (35:32) behielt der Vorjahres-Drittletzte zu Saisonbeginn jeweils die Oberhand und wusste hierbei vor allem in der Offensive zu überzeugen.

Dansenberg ungeschlagen

Die Generalprobe gegen die TGS Pforzheim ging dagegen gründlich daneben. „Die Mannschaft wirkte müde und unkonzentriert. Wir werden in der Aufstiegsrunde auf die Nase fallen, wenn wir noch einmal so auftreten“, gab Willstätts Trainer Ole Andersen nach der 21:28-Niederlage gegen den Ligarivalen zu Protokoll. Es war die zweite Niederlage im vierten Test.

Dansenberg überstand die Vorbereitungsphase ungeschlagen. Gegen das Drittliga-Spitzenteam HG Saarlouis setzten sich die Westpfälzer im vorletzten Testspiel mit 27:24 durch. Auch der finale Test gegen Haßloch (31:26) wurde siegreich gestaltet. Die beiden Erfolge waren umso bemerkenswerter, da sich die halbe Mannschaft zuvor in Quarantäne befand.

Eingespielte Mannschaft

Trainer Steffen Ecker verfügt über eine eingespielte Truppe, die vor allem von ihrer mannschaftlichen Geschlossenheit lebt. Ein Faustpfand ist die Abwehr um Toptorhüter Kevin Klier. Im Spiel nach vorne gibt es gleich mehrere Spieler, die den Unterschied machen können. „Ein Pflichtspiel vor leeren Rängen zu absolvieren, ist für alle Neuland. Da müssen die Emotionen von der Bank kommen“, fordert der A-Lizenzinhaber.

Eckers Favorit

Als Favorit auf den Gruppensieg hat der Trainer die HSG Krefeld Niederrhein ausgemacht: „Krefeld hat sich für die Aufstiegsrunde noch einmal hochkarätig verstärkt und verfügt vor allem im Innenblock über enorm viel Qualität. Ich bin froh, dass wir zu Hause gegen sie spielen. Dahinter ist es recht ausgeglichen, im Prinzip kann jeder jeden schlagen.“

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