Handball RHEINPFALZ Plus Artikel Dansenberg geht selbstbewusst in die Aufstiegsrunde

Sieht sein Team nicht chancenlos: TuS-Coach Steffen Ecker.
Sieht sein Team nicht chancenlos: TuS-Coach Steffen Ecker.

Der TuS Dansenberg startet am Samstag, 10. April (19.30 Uhr), mit einem Heimspiel gegen den TV Willstätt in die Aufstiegsrunde zur Zweiten Handball-Bundesliga. Die Mannschaft von Trainer Steffen Ecker befindet sich seit Anfang des Jahres wieder im Training und möchte sich in den Testspielen gegen die beiden Ligarivalen TSG Haßloch und HG Saarlouis den letzten Feinschliff holen.

„Die Spieler haben sich einstimmig für diese sportliche Herausforderung entschieden, und auch unseren Sponsoren gegenüber wollen wir mit diesem Schritt zeigen, dass wir trotz der Pandemie weiter daran arbeiten, erfolgreichen Handball beim TuS anzubieten“, erläutert Dansenbergs Teammanager Alexander Schmitt. Die vereinseigene Sporthalle ist zweitligatauglich, das Budget steht.

Insgesamt haben 14 Teams für die Aufstiegsrunde gemeldet. In der Vorrunde spielen die Mannschaften der Drittliga-Staffeln Nord-Ost und Nord-West in einer Gruppe, die Parallelgruppe wird durch die Teams der Staffeln Süd und Mitte gebildet. In einer einfachen Runde spielt in der jeweiligen Gruppe zunächst jeder gegen jeden. Dabei hat jedes Team drei Heim- und drei Auswärtsspiele auszutragen. Die jeweils ersten vier Mannschaften jeder Gruppe qualifizieren sich für die Zwischenrunde. Die Zwischen- und auch die Finalrunde werden in Hin- und Rückspielen ausgetragen.

Klappt es nicht, geht die Welt nicht unter

„Wir haben allen Grund, selbstbewusst in die Aufstiegsrunde zu gehen. Wenn wir unsere Leistung bringen, werden wir nur schwer zu schlagen sein. Sollte es am Ende nicht reichen, geht die Welt nicht unter“, stellt Trainer Steffen Ecker klar. Im Kampf um einen der beiden Aufstiegsplätze sieht sich die Mannschaft um Toptorhüter Kevin Klier erwartungsgemäß starker Konkurrenz ausgesetzt. So bekommen es die Schwarz-Weißen in ihrer Staffel unter anderem mit dem letztjährigen Zweitligisten HSG Krefeld Niederrhein zu tun. „Krefeld hat sich vor der Aufstiegsrunde noch einmal hochkarätig verstärkt, vor allem der Innenblock hat eine enorm hohe Qualität. Dahinter ist alles recht ausgeglichen, im Prinzip kann jeder jeden schlagen“, findet Ecker. Auch der TuS Dansenberg hat zwischenzeitlich noch einmal auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Neu an Bord sind U21-Nationalspieler Luis Foege (TVB Stuttgart) und Torhüter Nico Klein (VTV Mundenheim). Beide stehen zunächst bis 30. Juni unter Vertrag.

Emotionen müssen von der Bank kommen

„In den restlichen Testspielen geht es um Feinheiten und Emotionen. Da wir höchstwahrscheinlich nicht vor Zuschauern spielen werden, müssen die Emotionen von der Bank kommen. Das ist für alle Beteiligten ungewohnt“, gibt Ecker zu bedenken. In der Vorrunde bekommen es die Westpfälzer neben Gruppenfavorit Krefeld unter anderem mit dem stark einzuschätzenden TSB Heilbronn-Horkheim zu tun. Der mit großen Ambitionen in die Saison gestartete VfL Pfullingen hat sich ebenfalls einiges vorgenommen. Hanau, Willstätt und der HC Oppenweiler Backnang, dürften es dagegen schwer haben, unter die ersten Vier zu kommen und damit den Einzug in die Zwischenrunde zu schaffen.

In dieser trifft der Viertplatzierte der Gruppe A auf den Ersten der Gruppe B (Spiel 1), der Dritte der Gruppe B auf den Zweiten der Gruppe A (Spiel 2), der Vierte der Gruppe B auf den Ersten der Gruppe A (Spiel 3) und der Dritte der Gruppe A auf den Zweiten der Gruppe B (Spiel 4). Die Sieger der Spiele 1 und 2 und der Spiele 3 und 4 treffen in der Finalrunde aufeinander, die beiden Sieger steigen in die 2. Bundesliga auf.

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